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17. Februar 2009, 22:07

Die zweite Frau Dee Caffari ist im Ziel!

Mehrer zehntausend Zuschauer haben heute Morgen die zweite Frau, die lustige und sonnige Engländerin Dee Caffari empfangen, die mitten in der Weltelite der Segler den ausgezeichneten sechsten Platz belegt. Dee Caffari ist eine bemerkenswert Frau, die einen eisernen Willen hat und auch in schwierigsten Situationen noch einen Witz machen kann. Dee Caffari hatte ihre Schwierigkeiten in Eis und Schnee - doch verzweifelt war sie nie. Sie fragte höchstens über Funk, hey, wisst ihr was man macht, wenn der Mast so komisch knirscht? Solche Scherze lösten an Land natürlich Panik aus und Dee hatte so ihren Spass auf diesem Streckenteil ihre noch geringere Erfahrung zu überblenden. Und immer mit ihrem Markenzeichen dem Kaugummi zwischen den Zähnen erscheint sie auch heute Morgen als frische Fee von hoher See.

Vende Globe, 17.2.09 (mk) Die Ankunft in Sables d'Olonne war für sie jedenfalls überwältigend. "Unglaublich, dass all diese Leute wegen mir hierher gekommen sind. Heute habe ich meinen Traum zu Ende gelebt. Den Traum, der mich schon seit Jahren begleitet, einmal um die Welt zu segeln. Heute will ich aber Feiern und Tanzen und Jubeln und Singen........


Für mich ein Rennen - unglaublich!

"In solch starken Winden auf See zu segeln, dass war der Hammer - aber es war auch schwierig. Die Wellen, der Wind und die Böen - das Boot da zu beherrschen war enorm schwierig. Und am Cap Horn, da hatte ich mehr Vertrauen in mich, als in das Schiff. Ein fürchterlicher Sturm und trotz meiner Grosssegel war mir sehr, sehr mulmig zu Mute. Die anschliessende Erholung im Atlantik war schön und im geringen Abstand mit Brian der schlussendlich einen Platz vor mir hier ankam zu segeln war fantastisch. In der Südsee, da war mein längs Partner Arnaud Boissières - auch das war fantastisch und schön. Jeder Tag und jede Nacht, hat dich wieder zum Leben neu erweckt - ich weiss nicht warum. Aber da draussen alleine, da bist du ein anderer Mensch.

Mein Ziel war unter 100 Tagen rund um die Welt

Ich habe es geschafft. Ich bin in 99 Tagen rundum gesegelt. So habe ich meinen persönlichen Vertrag erfüllt. (Lacht) Man muss aber an einem Rennen wie der Vendée Globe sehr, sehr mental stark sein.

Die nächsten Projekte

Ich bleibe vorläufig zusammen mit meinem Team und bereite mich nach all den Reperaturen und Verbesserungen am Boot der Aviva für "Calais Round Britain Race"im Sommer vor. Hier möchte ich mit meiner Mannschaft einen neuen Rekord aufstellen.



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