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15. Februar 2009, 14:11
Freude, Ausdauer und Zuversicht
Die Engländerin Samantha Davis auf der Roxy wird Dritte
Die junge Engläncerin wird an der härtesten Segelregatta der Welt - Dritte. Freude, Ausdauer und Zuversicht, haben ihr dieses unglaubliche Ergebnis ermöglicht. Nie aufgeben, nie schlapp machen und immer an sich glauben - haben Davies dieses Resultat ermöglicht. In der Nacht von Freitag auf Samstag um 1h41mn01s hat sie die Ziellinie überquert. Davor musste sie draussen auf dem Meer ausharren, bis die Flut sie mitnahm ins Ziel in Les Sables d'Olonne.
Vende Globe, 15.2.09 (mk) Tausende erwarteten Davies mitten in der Nacht. Selbst der Sieger Roland Jourdain und der Zweite Armel Der Cléac'h kamen zum Empfang und tausend kleine Boote begleiteten Davies auf den letzten Meilen.
"Ich habe sicher von den Ausfällen meiner Gegner profitiert. Aber in so einem Moment des Unglücks denkt man nicht an solches. Viel verloren habe ich im Indischen Ozean und im Pazifik, wo ich innert Kürze 700 Meilen drauflegte." so Davies. "Ohne mein Team an Land hätte ich dieses Abenteuer aber nie beenden können, sie haben die eigentliche Arbeit getan und mir alles ermöglicht um so zu segeln." - " Ich machte auch manchmal ein Spiel mit meinem Trainer. Wenn ich ein technisches Problem hatte, war es manchmal lustig, wenn ich das Problem vor seinem Mail gelöst hatte." Auf die Frage was der Unterschied von Segelmann und Segelfrau ist, sagte Davies: " Ich habe nie einen Unterschied gemacht, ich blieb immer hart im nehmen, aber auch im geben. Für mich war es wichtig durchzuhalten, mich zu motivieren - und dies alles ohne Sentimentalitäten. Doch in der letzten Nacht, als ich unter dem Sternenhimmel sass, da habe ich versagt und alles über Bord geworfen, ich habe geweint, vor Freude, vor Dankbarkeit und von dem einmaligen Erlebnis, dass mir zu Teil wurde."
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