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09. Februar 2009, 16:10
Der Rockie will angreifen!
Deutscher Rookie will an die Red Bull Air Race Spitze
München, 9. Februar 2009 - Der Allgäuer Matthias Dolderer will in seiner ersten Saison als Red Bull Air Race Pilot bereits voll angreifen. Am 17. April findet in Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate das erste von sechs Rennen um den Titel der 'Formel 1 der Lüfte' statt. Aufgrund des erweiterten Pilotenfeldes von zwölf auf fünfzehn, startet die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2009 mit einem neuen Reglement.
Brüttisellen, 9.2.09 (mk) Nach Klaus Schrodt (2005 bis 2007) ist Matthias Dolderer der zweite deutsche Pilot, der sich eine Lizenz für den schnellsten Motorsportwettkampf der Welt erkämpfen konnte. Der 39-Jährige, der bereits eine Flugerfahrung von 24 Jahren vorweisen kann, hat sich für seine erste Saison hohe Ziele gesteckt: 'Auch wenn die Konkurrenz gross ist. Ich will voll angreifen und vorne mitmischen. Ein Traum wäre es, aufs Podest zu fliegen.' Im November konnte er sich neben drei weiteren Rookies beim Qualifikationscamp im spanischen Casarrubios gegen sechs Anwärter weltweit auf eine Lizenz durchsetzen. Weltmeister Hannes Arch bezeichnet Dolderer 'als einen der talentiertesten Piloten, den ich kenne.' Die Voraussetzungen für einen Einstand nach Mass scheinen für den Deutschen zu stimmen.
Am 17./18. April wird Matthias Dolderer in Abu Dhabi seinen ersten Wettkampf bestreiten. Danach geht es nach Nordamerika für die Rennen in San Diego/USA (9./10. Mai) und Windsor, Ontario/Kanada (13./14. Juni) bevor die Piloten in Europa Halt machen. In Budapest (19./20. August), Porto (12./13. September) und Barcelona (3./4. Oktober) werden die letzten WM-Punkte vergeben.
Die fünfte Saison der Red Bull Air Race-Weltmeisterschaft startet mit einem neuen Reglement. Aufgrund des erweiterten Feldes von fünfzehn Piloten wurde ein neues Rennformat entwickelt. Der Showdown am Renntag beginnt mit der Wildcard-Session und endet mit den vier schnellsten Piloten, die im Rennen gegen die Zeit den Sieg bzw. die Podestplätze unter sich ausmachen.
Mit Spitzengeschwindigkeiten von 370 Stundenkilometern navigieren die Red Bull Air Racer ihre Sportflugzeuge durch 20 Meter hohe Air Gates, die die Parcours markieren. Auf die Himmelsstürmer wirken dabei Fliehkräfte von bis zu 12 G ein. Im Vergleich: Formel 1-Fahrer müssen gerade einmal der Hälfte (5,5 G) standhalten. Wegen den sportlichen Höchstleistungen und den attraktiven Locations hat sich das Red Bull Air Race in den vergangenen Jahren als Publikumsmagnet etabliert: Im Jahr 2008 waren wieder 3,5 Millionen Zuschauer live vor Ort dabei.
Das neue Reglement:
Am Renntag selbst sind zwölf Piloten am Start, die sich entweder direkt beim Qualifying durch eine der zehnschnellsten Zeit oder am Renntag selbst durch eine der beiden Wildcards, die unter den fünf langsamsten Piloten des Qualifyings ausgeflogen werden, für das Hauptrennen qualifizieren. Der Showdown beginnt nach der Wildcard-Session. Es werden zwei Runden geflogen (TOP 12, SUPER 8), bis die letzten vier im Finale stehen (FINAL 4), die dann den Sieg des Zeitschnellsten unter sich ausmachen.
2009 Red Bull Air Race World Championship: Rennkalender
Abu Dhabi, UAE: 17./18. April
San Diego, USA: 9./10. Mai
Windsor, Ontario Kanada: 13./14. Juni
Budapest, Ungarn: 19./20. August
Porto, Portugal: 12./13. September
Barcelona, Spanien: 3./4. Oktober
2009 Red Bull Air Race World Championship: Piloten
Hannes Arch (AUT) - (Weltmeister 2008)
Paul Bonhomme (GBR) - (Vize-Weltmeister 2008)
Kirby Chambliss (USA) - (Drittplatzierter 2008)
Peter Besenyei (HUN)
Glen Dell (RSA)
Michael Goulian (USA)
Nicolas Ivanoff (FRA)
Nigel Lamb (GBR)
Alejandro Maclean (ESP)
Mike Mangold (USA)
Sergey Rakhmanin (RUS)
Matthias Dolderer (GER) - (Rookie)
Matt Hall (AUS) - (Rookie)
Pete McLeod (CAN) - (Rookie)
Yoshihide Muroya (JAP) - (Rookie)
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RBAR Rookie Matthias Dolderer


