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Marcel Krebs

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04. Februar 2009, 20:16

Nun ist auch der Letzte im Atlantik

Der Zweite - Armel Le Cléac'h (Brit Air) hat noch gut 800 Meilen bis ins Ziel. Schwere See vor Portugal macht ihm allerdings sehr zu schaffen und er kommt aber mit grosser Geschwindigkeit von 13,7 Knoten vorwärt. Während der Letzte, Norbert Sedlacek heute Mittag das Cape Horn passiert hat und jetzt auch im Atlantik ist, kämpfen die anderen mit zu starken oder überhaupt keinen Winden.

Vendee Globe 2009, 4.2.09 (mk) Weit hinter ihm, in der Mitte des Nordatlantiks, hat die Schlacht erst richtig begonnen. Beid, Samantha Davies auf der Roxy und Marc Guillemot auf der Safran wenden alle Tricks an die sie haben. Der Britt nimmt die direktoe Route und damit auch viel Risiko mit, während die Britin Samantha versucht um die Anticyclone herum zu segeln. Marc ist dennoch im Moment schneller unterwegs. Beide werden am Samstag das Ziel erreichen.

Armel ist dem Glück nahe

Armel le Cléac'h ist seinem Ziel und dem sensationellen zweiten Platz ziemlich nahe. Obwohl er auch langsamer könnte, segelt er mit voller Kraft und offenen Segeln vor Portugal in schwersten Stürmen und einem Tempo, das zweitweise über 15 Knoten liegt.

Brian Thompson (Bahrain Team Pindar)hat jetzt dann alles verloren, was man an so einem Boot verlieren kann. Heute sind ihm die Stellschrauben am Kiel rausgefallen. Der einame Brite muss seinen Kiel blockieren bis zum Schluss der Regatta. Die Sechste, Dee Caffaari kommt ihrem Traum immer näher, als erste Frau beide Richtungen um die Welt gesegelt zu sein. Für Arnaud Bossières auf der Akena Wintergarten ist die Überquerung des Aequators immer ein Fest, wenn es auch das Sechstemal ist.Um 19.43 hat er heute Abend diese Linie überfahren und dankte Neptun wie es sich gehört.

Im Südatlantik kämpfen Steve White auf der Toe in the Water und Rich Wilson der Amerikaner auf der Great American III in ungleicher Manier. Während White von den guten Passatwinden an der Küste Brasiliens profitiert, kämpft der AMerikaner vor der Küste Uruguays in stürmischer See. Raphel Dinelli auf seiner Stiftung Vital Ozean, der nach der Horn umfahrung auf den Falklandinseln halt machte, um das Problem mit dem Grosssegel zu lösen. Risse im Segel und im Mast hatten ihn am Montag dorhin nach Port Stanley gezwungen. Der Oesterreicher Sedlacek ist jetzt als Letzter in den Atlantik eingebogen. Alle zehn sind also jetzt im Atlantik.

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