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18. Januar 2009, 11:00

Michel Desjouyeaux segelt mit eigener Technik davon

Allen Gesetzen zu trotze geht der Führende seine eigenen Wege

Michel Desjoueaux verlässt sich auf seine Nase und segelt ins Glück. Über Nacht, hat er seinen Vorsprung auf 421 Meilen ausgebaut. Er segelte nach seiner Nase, seinem Gefühl und nicht nach Fakten. Der zweite Roland Jourdain machte alles richtig und - verlort troztdem.

Vendee Globe 2009,18.1.09 (mk) Vende Globe. Der Führende seit nunmehr 33 Tagen Michel Desjoueaux segelt nach seiner Nase und hat das Glück des Tüchtigen. Aus lauen Winden macht Desjoueaux Höllenwinde, so scheint es jedenfalls. Er versteht es wie kein anderer auch bei praktisch null Wind das Optimale herauszuholen.
Noch knapp 3500 Meilen ist er vom Ziel entfernt.

Hinten segeln sie im Konvoi!

Das Feld erstreckt sich nun von den Küsten Brasiliens bis zu den Toren des Pazifik.

Raphaël Dinelli (Stiftung Vital Ozean) und Norbert Sedlacek (Nauticsport-Kapsch) können die Position halten. Sie segeln zusammen in nur einem Abstand von 0,7 Meilen und können sich sehen. Die Sache im Konvoi verspricht zwar eine gewisse Sicherheit, ist aber sich nicht der Ansportn zu hohen Geschwindigkeiten.

Steve White (Toe in the water)musste nach dem Cap Horn warten, der Segler hat grosse Probleme mit dem grossen Segel und muss an Land um es zu reparieren. Ohne diese Reperatur wird er nicht mehr hohe Geschwindigkeiten erreichen können. Dee Caffari (Aviva) hat mit seiner Navigation zu kämpfen, etwas stimmt nicht. Ein sehr komplexer Vorgang. Zudem muss er Teile in seiner Koje zerlegen und wieder neu aufbauen, die beschädigt sind.

Zum Schluss

Ein Vendee Globe Segler muss alle Berufe in einem vereinen können. Er muss schlicht perfekt sein, sonst ist so eine Regatta überhaupt nicht möglich. Vom Segler, zum Techniker, zum Elektroniker, Computerfachemann, Mechaniker - dies sind alles Tugenden, die ein Segler haben muss.
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Classement 05:00 GMT

1 - Michel Desjoyeaux (Foncia) à 3695,8 milles de l'arrivée
2 - Roland Jourdain (Veolia Environnement) à 421 milles du premier
3 - Armel Le Cléac'h (Brit Air) à 972,1 milles du premier
4 - Sam Davies (Roxy) à 1777,1 milles du premier
5 - Marc Guillemot (Safran) à 2124,6 milles du premier
6 - Brian Thompson (Bahrain Team Pindar) à 2763,8milles du premier
7 - Arnaud Boissières (Akena Vérandas) à 2857,2 milles du premier
8 - Dee Caffari (Aviva) à 2905,2 milles du premier
9 - Steve White (Toe in the water) à 3773,2 milles du premier
10 - Rich Wilson (Great American III) à 5226,9 milles du premier
11 - Norbert Sedlacek (Nauticsport-Kapsch) à 6849,8 milles du premier
12 - Raphaël Dinelli (Fondation Océan Vital) à 6850,5 milles du premier
3 - Vincent Riou (PRB) - Réparation accordée

Leserkommentare (0) »

Seit 33 Tagen Michel Desjoyeaux voraus und das nicht wenig.