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16. Januar 2009, 18:05
Sturm am Cap Horn
An der Südamerikanischen Spitze herrscht Sturm. Und wie! Über 10 Meter hohe Wellen, starke Böen und Winde machen das Vorwärtskommen unmöglich. Im Zickzack hin un her gewinnt man kaum eine Meile.
Vendee Globe 2009, 16.1.09 (mk) Seit gestern Nachmittag um 16.30 herrschen an der Südspitze Südamerikas fürchterliche Stürme. Das Wetter wird aber im laufe des Tages nicht besser, sondern eher noch schlechter.
Die Windstärke beträgt 11 mit Böen von 70 bis 85 Knoten, Tendenz noch mehr zunehmend. Die drei Boote mit Boissiéres-Dee Caffari und Brian Thompson haben daher beschlossen umzukehren, d.h. zurück nach Südosten zu segeln und abzuwarten, bis es besser wird. In diesem Sturm hast du absolut keine Chance. Dies meldete Brian Thompson. "Wir drehen zurück."
Alle haben die kleinen Segel aufgelegt.Thompson hat dazu noch ein fest beschädigtes grosses Segel.
An der Spitze läuft es auch nicht optimal. Obwohl der Führende wieder einen Goldkurs gefunden hat, der ihn weiter von seinen Konkurrenten entfernen wird und er wieder viele,viele, Meilen Vorsprung herausholen kann. Desjoyeauch und Jourdain liegen auf der Höhe von Porto Saguro, etwa 250 Meilen ausserhalb, dort wo im Jahre 1500, die ersten portugiesischen Entdecker strandeten.
Classement 05:00 GMT
1 Michel Desjoyeaux (Foncia) Ã 4313 milles de l'arrivée
2 Roland Jourdain (Veolia Environnement) Ã 270 milles du premier
3 Armel Le Cléac'h (Brit Air) Ã 687 milles
4 Sam Davies (Roxy) Ã 1614 milles
5 Marc Guillemot (Safran) Ã 1964 milles
6 Brian Thompson (Bahrain Team Pindar) Ã 2578 milles
7 Arnaud Boissières (Akena Vérandas) à 2741 milles
8 Dee Caffari (Aviva) Ã 2762 milles
9 Steve White (Toe in the Water) Ã 3660 milles
10 Rich Wilson (Great American III) Ã 5012 milles
11 Raphaël Dinelli (Fondation Océan Vital) Ã 6604 milles
12 Norbert Sedlacek (Nauticsport-Kapsch) Ã 6622 milles
RDG Vincent Riou (PRB), 3e.
30 concurrents au départ. RDG = réparation accordée par le jury)
Den Winten mit einer guten Strategie getrotzt
Die Drei, die von so fürchterlichen Stürmen am Kap Horn empfangen wurden, haben durch geschickte Ausweichmanöver ein Tor gefunden, das milde walten lässt. Sie haben etliche Meilen verloren, dafür können sie jetzt vor Feuerland weitersegeln. Für Arnaud Boissières und Dee Caffari, könnte es noch problematisch werden. Arnaud, hat im Horn Ansatz, nicht den Schutz vom Feuerland vor Ankunft des schlechten Wetters. Ausserdem steigt in Richtung Norden, wo es immer mehr in sehr kritische Bereiche geht und der Wind am stärksten ist und wo bis zu zehn Meter hohe Wellen ihr Unwesen treiben. Er kann nur warten, bis der Wind nach Südwesten dreht um endlich das Cap zu umschiffen.
Die beiden führenden habe es aber trotz besserem Wetter nicht leichter. Sie müssen immer wieder nach Norden abdrehen um segeln zu können. Dies wird sich noch verschlimmern, den, man kann die Passatwiden nicht nutzen, wenn das Tor um das Cap Horn geschlossen ist.
Michel Desjoyeaux (Foncia): Im Moment geht es mir sicher besser als denjenigen um das Cap Horn. Gestern kam ich kaum vom Fleck, aber heute geht es. Ich bin praktisch auf der Strasse zum Pot-au-Schwarz. Ich habe im Moment nicht viel zu tun. Hier ist es im Moment um die dreissig Grad und ein bisschen Wärmer als in Europa.
Arnaud Boissières (Akena Wintergärten) Nachricht von 11.30 Uhr: "Ich bin im Süden, um die grossen Baston. Es ist grosse Vorsicht, denn der Wind ist dabei wieder stärker zu werden, wenn auch ein wenig später als geplant. In wenigen Stunden ist es passiert, und ich kann wieder in das Rennen. Momentan habe ich 35 Knoten. Ich habe 4 Risse im Grosssegel, aber ich hoffe mit ein wenig Leinwand noch sie flicken zu können. Gestern bin ich im Schiff geblieben, die Wellen waren so gross, dass man platsch Nass wurde. So bin ich im Trockenen und mache mir im Moment ein tolles Frühstück. Dann gibts Siesta, das Barometer ist hier tief. Gestern habe ich Feuerland gesehen, mit seinen schneebedeckten Bergen. Ich denke, dass morgen Mittag, ich die kleine Flasche Saint-Emilion aufmache - wie bei jedem Kurs. Die Südsee ist jetzt vorbei, ich nehme meinen Eintritt in den Atlantik, aber ich komme aus dem Staunen nicht raus. "
Klassement 1630
1 - Michel Desjoyeaux (Foncia) Ã 4404,4 milles de l'arrivée
2 - Roland Jourdain (Veolia Environnement) Ã 285,1 milles du premier
3 - Armel Le Cléac'h (Brit Air) Ã 693,5 milles du premier
4 - Sam Davies (Roxy) Ã 1675,5 milles du premier
5 - Marc Guillemot (Safran) Ã 2035,1 milles du premier
6 - Brian Thompson (Bahrain Team Pindar) Ã 2482 milles du premier
7 - Arnaud Boissières (Akena Vérandas) à 2668,5 milles du premier
8 - Dee Caffari (Aviva) Ã 2729,7 milles du premier
9 - Steve White (Toe in the water) Ã 3762,2 milles du premier
10 - Rich Wilson (Great American III) Ã 4977,3 milles du premier
11 - Raphaël Dinelli (Fondation Océan Vital) Ã 6643,8 milles du premier
12 - Norbert Sedlacek (Nauticsport-Kapsch) Ã 6654,9 milles du premier
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