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Marcel Krebs

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28. Dezember 2008, 13:42

Auf der Suche nach dem Tor des Südens.

Zwischendurch ist es mal 20 Minuten ruhiger, dann bricht aber wieder ein fürchterlicher Sturm los. Die See hält nicht still - im Gegenteil, Meterhohe Wellen zwingen die Skipper einen anderen Weg zu nehmen, sie verlieren dadurch wieder hunderte Meilen zum Ziel. Der führende Michel Desjoyeaux ist wieder gleich weit vom Ziel entfernt wie vor ein paar Tagen. Aber nicht nur er, alle suchen das Glück und den Weg in die Südsee.

Vendee Globe (mk) Der Sturm hat im Moment nachgelassen. Michel Desjoyeaux kann seine Führung weiter ausbauen. Sozusagen stabilisieren. Aber für wie lange? Schon sind wieder neue Depressionen angesagt, noch höhere Wellen noch schwiererige Aufgaben.

Desjoyeaux hat die Tür anscheinend gefunden. Er segelt bereits mit 20 Knoten Richung West Fazifik. Winde mit 20-30 Knoten sind ideal um den Kurs gut halten zu können. Es gibt auf dem 40°Breitengrad aber keine Alternative mehr um dort durchzugehen, will man nicht das Ziel aus den Augen verlieren. Sollte die ruhigere See jetzt anhalten, so wird es auf den nächsten hundert Meilen wieder ein Geschwindigkeitsrennen geben umd Titel und Ehren. Das Eis ist jetzt bald umschifft und dann folgt die grosse Strecke Richtung Amerika. Im Moment sind die Verfolger von Desjoyeaux gut drauf. Lustig allerdings dass sich die beiden Verfolger nach 48 Tagen auf See heute Morgen wieder kreuzten.

Jean Le Cam (VM Materialien) hat übers Wochenende viele Meilen in den stürmischen Gewässern verloren.Roland Jourdain (Veolia Environnement) als Zweiter hat ein glorreiches Wochenende hinter sich, ist er doch bis auf 50 Meilen an Desjoyeaux herangekommen. Vincen Riou (PRB) hat dagegen viele Meilen gutgemacht. Die beiden lassen aber von der Verfolgung auf den Führenden immer noch nicht locker und segeln voll auf Angriff.

Pech hatte Derek Hatfield, der Kanadier liegt im Moment mit seinem Boot ruhig auf dem Wasser. Es sind zwei Seile gerissen und er muss wohl oder übel einen Zwischenhalt in Hobart (Tasmanien) machen um dringend nötige Reperaturen vorzunehmen.

Classement du dimanche 28 décembre à 5h00 :

1-Michel Desjoyeaux (Foncia) à 10 144 milles de l'arrivée

2-Roland Jourdain (Veolia Environnement) à 52,9 milles du leader

3-Jean Le Cam (VM Matériaux) à 192,4 milles

4-Armel Le Cléac'h (Brit Air) à 388 milles

5-Vincent Riou (PRB) à 402,7 milles






Sélection internationale :

8-Samantha Davies (Roxy) à 1472,6 milles

10-Dee Caffari (Aviva) à 2133,8 milles

11-Brian Thompson (Bahrain Team Pindar) à 2135,5 milles

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Hoffnungslos - geschlagen. Der Kanadier Derek Hatfield muss in Harbor (Tasmanien) einen Zwischenhalt zur Reperatur machen.

Der Führende Michel Desjoyeaux