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20. Dezember 2008, 15:07
Yann Eliése von der australischen Marine gerettet!
Dramatische Rettungsaktion 150 Seemeilen ausserhalb der Küste
Der Franzose Yann Eliése wurde heute Morgen MEZ 0930 in einer dramatischen mehrstündigen Rettungsaktion von seinem Schiff gerettet. Dabei blieb die australische Fregate Marine HMAS Arunta, ein Anzac-Klasse immer gut 200 Meter von der Generali entfernt um nicht
einen Zusammenstoss zu provozieren. Eliése lag seit bald drei Tagen mit gebrochenem Oberschenkel im Boot und konnte sich nicht mehr bewegen. Die härteste Einmann Regatta um die Welt, hat somit einen schweren Zwischenfall erlitten.
Vendée Globe 2008/2009 (mk) Sein Freund Marc Guillemot, der hinter ihm segelte, versuchte es zweimal an's Boot von Eliése zu kommen, scheiterte aber immer. Er versuchte Essenspacket, Medikamente etc. ins Boot zu werfen - die Mehrheit flog aber ins Meer. Die Dramatik nahm ihren Lauf. Eliés hatte bei einem Bootsunfall, den Oberschenkel gebrochen und war Bewegungsunfähig geworden. Mit Funk konnter er seine Dramatische Lage melden. Mit unerträglichen Schmerzen musste er ausharren, bis die Rettung organisiert war. Jedes Boot hat einen Medischrank, wo es auch starke Schmerzmittel und sogar eine grosse Dosis Morphium hatte, doch er kam nicht an ihn heran, da auf so einer Yacht alles fest verschlossen und festgemacht war, damit nichts hin un her springt und Verletzungen bringt. Der genaue Unfallhergang, kann erst nachträglich mit der genauen Aussage Eliéses gemacht werden.
Dramatische Rettung
Die australische HMAS Arunta mit über 100 Mann Besatzung, konnt nur im grossen Abstand von der Generali bleiben. Hoher Wellengang verhinderte erst die Rettung. Dann endlich, konnten ein Arzt und ein Retter an Bord der Generali gehieft werden. Sie versorgten Eliés. Er kann seine Füsse bewegen, die Blutzirkulation ist auch da. - So der Arzt. Dann wurde zuerst der Schwerverletzte auf die Fregatte gebracht, anschliessen wurden die Helfer geholt. Wie gesagt eine dramatische, äusserst prikäre Rettungsaktion mit viel Risiko.
Nun ist alles Gut. Eliés wird auf der Fregatte von einem Aerzte Team versorgt und die Operation wird voraussichtlich im Spital von Perth vorgenommen.
Das Boot muss nicht alleine gelassen werden
Zwei Mitglieder vom Team Generali sind nun im Boot und bringen es mit Hilfe des eingebauten Sicherheitsmotor zur Küste. Der Freund von Eliése, der in einem Sicherheitsabstand gewartet hatte um einen stilleren Wellengang abzuwarten um doch noch Hilfe zu leisten, hat das Rennen nun wieder aufgenommen.
Schon elf Skipper mussten die Segel streichen
Vor Yann Eliés hatten bereits elf Skipper aufgegeben. In der härtesten Segelregatta der Welt sind insgesamt dreissig Boot gestartet. Das Ziel ist Ende Februar an der französischen Westküste in Les Sables D'Olonne. 24275 Seemeilen ist der voraussichtliche Weg am Schluss.
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Die Generali ist gerettet und segelt mit Motor von zwei Teammitgliedern gesteuert - Australien zu.

Die australische Fregatte Arunta, Kriegsschiff der Australischen Königlichen Marine, 118 m lang hat alle gerettet.


