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21. November 2011, 21:20
Weiteres Drama diesmal im Südatlantik
PUMA MIT MASTBRUCH
Ein weiteres Drama hat sich auf den letzten 2150 NM im Südatlantik zugetragen. Pumas Mar Mostro erleidet Mastbruch. Das Drama ereignete sich um 1500, 2150NM vor Kapstadt.Michi Mueller grinding in wet and windy conditions. PUMA Ocean Racing powered by BERG during leg 1 of the Volvo Ocean Race 2011-12, from Alicante, Spain to Cape Town, South Africa. (Credit: Amory Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race).
Zürich, 21.11.11 Red. (mk) Skipper Ken Read berichtete: "Wir waren auf Backbord segeln, der Wind erreichte 22-23 Knoten , in Richtung Osten Nordosten mit acht bis 10 Meter hohe Wellen. Es gab keine Anzeichen am Mast.
"Es gab keine Panik an Bord, und alle Besatzungsmitglieder sind wohlauf und es geht allen gut."
"Dank der erstaunlichen Seemannschaft, wurden die drei Teile des Mastes und alle Segel eingesammelt. Wir haben das Rennen an diesem Punkt nicht unterbrochen. Wir fahren noch nicht mit unserem Motor. Wir brauchen jetzt erst aber ein wenig Zeit umd anschliessend das Richtige zu tun. Wir haben vorerst beschlossen evtl. die Insel Tristan da Cuha etwa 700 nautische Meilen von uns entfernt anzusteuern, sie liegt ja direkt auf dem Weg nach Cape Town.
"Das ist die traurigste Erkenntnis für uns und 11 enttäuschten Menschen an Bord auf dem Weg rund um die Erde. Wir befanden uns auf einem hervorragenden aussichtsreichen zweiten Platz. Wir planten in fünf Tagen in Kapstadt zu sein. Jetzt müssen wir zuerst schauen, wie wir weiterkommen.
Die brasilianische Such-und Rettungs-Organisation wurde bereits informiert und sind dabei uns im Standby-Modus zu unterstützen, wenn es nötig ist.
Volvo Ocean Race Control ist in ständigem Kontakt mit dem Team, um das volle Ausmaß des Schadens festzustellen und sicherzustellen, dass die Mannschaft die volle Unterstützung erhält, damit sie mit der Situation umgehen können.
Die Ursachen der Abmastung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Allerdings ist die Anlage von einer anderen Herkunft und Herstellung als die von der Abu Dhabi Ocean Racing Azzam, die eine Abmastung vor Tagen erlitten hat.
PUMA Ocean Racing Team am Land hat für solche Fälle einen Recovery-Plan, um sicherzustellen, dass die Yacht das Rennen so bald wie möglich wieder aufnehmen kann.
Weitere Informationen kommen, sobald wir solche erhalten.
Marcel Krebs
Stand 2100
Für die PUMA Mar Mostro wird es eine ungemütliche und lange Nacht geben. Man wird Zeit haben die Strategie den Vorkommnissen anzupassen.
Telefonica ist weiter in Führung. Um 1900 UTC ist Iker Martinez weiter südlich gesegelt mit einer respektablen Geschwindigkeit von 18,5 Knoten. Er will mit seinem Team unbedingt die östlichen Passatwinde erreichen. PUMA padelt derweil mit 2,3 Knoten dahin. Während hinten weiter Boden auf PUMA wettgemacht wird, konzentriert sich Telefonica mehr östlich von Süden um der drohenden Windstille des Zentrums um St.Helena High zu vermeiden.
CAMPER (Chris Nicholson / NZL) hat die Chance genutzt und ist nun in der Nähe der verwundeten schwarzen Katze. Sie ist 48 nautische Meilen westlich von der Strecke von PUMA Mar Mostro und ca. 55 nm dahinter. Sie ist mit einer Geschwindigkeit von 17,5 Knoten zum Sprung des Überholens bereit.
Weiter hinten sind Groupama 4 und Franck Cammas. Sie segeln mit durchschnittlich 18,4 Knoten - also mit einer Geschwindigkeit fast so schnell wie Telefónica. Beide CAMPER und Groupama 4 haben den Einzug nach Süden geschafft. Die Franzosen gewinnen dabei 16NM.
| 1 | TELE | 0.00 | 0.0 | 18.5 | 2098.6 | |||
| 2 | PUMA | 49.10 | 18.0 | 2.3 | 2147.7 | |||
| 3 | CMPR | 105.80 | 4.0 | 17.5 | 2204.4 | |||
| 4 | GPMA | 302.60 | 16.0 | 18.4 | 2401.3 | |||
| - | ADOR | Retired from Leg 1 | ||||||
| - | SNYA | Retired from Leg 1 |
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Casey Smith takes the mainsheet to the back of the boat in windy conditions. PUMA Ocean Racing powered by BERG during leg 1 of the Volvo Ocean Race 2011-12, from Alicante, Spain to Cape Town, South Africa. (Credit: Amory Ross/PUMA Ocean Racing/Volvo Ocean Race)


