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19. September 2011, 11:53
Ein rauhes Rennen am Plymouth Sound
Am ACWS Plymouth Super Sunday Finale belegten die Oracle Boote die Plätze 1 und 3. "Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung, sagt Skipper Jimmy Spitthill, der Teamkollege von Russell Coutts zum Abschneiden an den ACWS Plymouth Fleet Racing Weltmeisterschaften. Wir waren nach der Match-Racing-Runde sehr enttäuscht, so war es heute besonders schön ein so gutes Resultat herauszuholen. FOTO (C)Guilain GRENIER.
Plymouth, 18.9.11 p.l (mk) Die ORACLE Racing Boote hatten regelmässig Geschwindigkeiten von 45 Stundenkilometern und 30 mph Vorwind. "Es war schwierig, aber unglaublich spannend. Wir liebten es", sagte Spithill.
ORACLE Racing Coutts holte den dritten Platz, etwa 30 Sekunden hinter seinen Teamkollegen. "Wir hatten einen guten Start, hielten die Führung aber nicht ganz durch", sagte Skipper Russell Coutts.
"Es war ein großer Tag, ein fantastisches Rennen. Diese Austragungen sollen die besten Segler der Welt testen. Nicht alle schafften die Strecke, doch das ist es, was das Ganze so spannend macht.
"Es war körperlich sehr herausfordernd, aber es war nicht so extrem wie sonst", setzte Coutts seine Aussage fort. "Du musstest einfach Deine Augen offenhalten und du sahst wie du segeln solltest.
Die Schwierigkeit vielleicht war, dass die Winde mit 20-25 Knoten bliesen und es zudem gemeine Böen mit bis zu 30 Knoten hatte. Regatta Director Iain Murray hatte zuerst das vorgesehene Programm abgesagt. Am unteren Ende der Spanne war es dann sehr angenehm in überschaubaren 15 Knoten zu segeln.
Die französische Segellegende Loïck Peryon und sein Boot, hatte nämlich eine Böe erfasst und sein Boot zum Kentern gebracht. Es blieb ihm allerdings nichts anders übrig, um das Boot herumzureissen, um eine direkte Kollision mit dem Team Korea zu vermeiden. Aber nur Sekunden später machten es ihm Artemis Racing und Green Comm nach. Das schwedische Boot verfing sich unter dem Port-Riegel und begrub die Green Comm förmlich. Am Ende des Feldes hatte zudem das China Team das Gleichgewicht verloren und kenterte ebenfalls. Artemis Racing kam dann nochmals unter Wasser, als sie frontal in eine Welle krachten und nochmals kenterten. Der Pre-Start forderte aber noch andere Opfer und war somit deutlich misslungen.
ORACLE Racing Coutts, ORACLE Racing Spithill und Emirates Team New Zealand waren die einzigen drei Mannschaften, die einen sauberen Neustart hinbrachten. So erreichten die drei Spitzengeschwindigkeiten von 31-32 mph.
ORACLE Racing Spithill gewann mehr und mehr die Kontrolle. Sie gewann das Rennen mit einer Zeitdauer von 34 Minuten und 48 Sekunden.
Der America 's Cup World Series reist jetzt mit dem gesamten Tross nach San Diego, Kalifornien, um den Event Nr. 3 Mitte November auszutragen.
ACWS Plymouth Fleet Racing Championship
1. ORACLE Racing Spithill/James Spithill (USA) 10 points
2. Emirates Team New Zealand (NZL) 9
3. ORACLE Racing Coutts/Russell Coutts (USA) 8
4. Aleph (FRA) 7
5. Team Korea (KOR) 6
6. Energy Team (FRA) 5
7. China Team (CHN) 4
Artemis Racing (SWE) 3 (DNF)
Green Comm Racing (ESP) 3 (DNS)
Americas Cup World Series Standings
(After 2 of 7 events)
1. Emirates Team New Zealand 19 points
2. ORACLE Racing Spithill/James Spithill (USA) 18
3. ORACLE Racing Coutts/Russell Coutts (USA) 15
4. Aleph (FRA) 12
5. Artemis Racing (SWE) 12
6. Team Korea (KOR) 10
7. Green Comm Racing (ESP) 9
8. Energy Team (FRA) 8
9. China Team (CHN) 7
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17/09/2011 -Plymouth (UK) - Americas's Cup World Series - ORACLE Racing - Racing Day 5 - Match Racing Bild Guilain GRENIER.

Foto Guilain GRENIER


