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09. September 2011, 08:55
BESTE CREWARBEIT AUF DER „Y3K“ ZAHLTE SICH AUS
Der Hamburger Claus-Peter Offen hat beim Maxi Yacht Rolex Cup vor Sardinien auf seiner Hochseeyacht „Y3K“ seine Stärke unter Spinnaker erneut unter Beweis gestellt. Mit einem weiteren Sieg baute er am Donnerstag (8. September) die Führung in der Wally-Klasse aus. Der britischen „Magic Carpet²“ unter Taktiker Jochen Schümann blieb nach einem Bruch der Spinnaker-Rollanlage Platz drei und damit weiterhin nur die Verfolgerrolle. Bei den Super-Maxis durfte die „Visione“ von Hasso Plattner nach gesegelter, aber auch nach berechneter Zeit in der ORC-Wertung einen Sieg feiern. In der Gesamtwertung bleibt Plattner auf Rang drei.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi.KORA 5 and BERENICE BIS racing near a tall ship KORA 5, Sail n: ITA 90003, Owner: Paolo Scerni, Class: Maxi Racing/Cruising BERENICE BIS, Sail n: ITA 18989, Owner: Marco Rodolfi, Class: Maxi Racing/Cruising .
Porto Cervo, Italy - 8.9.11 Red. (mk) Das Revier um die Mittelmeerinsel Sardinien bot den Crews auf den Super-Yachten nach zwei Schwerwetter-Tagen diesmal perfekte Bedingungen mit Sonnenschein und Windgeschwindigkeiten zwischen 18 und 22 Knoten. Und die Wettfahrtleitung schickte die großen Yachten auf einen 28-Meilen-Kurs entlang der Küste. „Es war wirklich schönstes Segeln durch die Inseln, landschaftlich toll“, berichtete „Magic Carpet²“-
Taktiker Jochen Schümann. „Aber wir sind nicht ganz zufrieden, denn wir waren an der ersten Marke in Führung, mussten dann aber die anderen ziehen lassen, als uns der Furler für den Spinnaker explodiert ist und wir den Spi wechseln mussten.“ Durch das zusätzliche Manöver ging viel Zeit verloren, die die 28,80 Meter lange „Magic Carpet²“ gegen die knapp zwei Meter längere Konkurrenz auf der „Y3K“ weder nach gesegelter noch nach berechneter Zeit aufholen konnte. „Auf den Spinnaker-Kursen ist es für uns ohnehin schwer, durch die Nachteile der kürzeren Wasserlinie die Führung zu halten. Und wenn die anderen weg sind, dann sind sie nicht mehr zu holen.“
Naturgemäß war die Gemütslage auf der „Y3K“ eine ganz andere: „Wir hatten heute sicherlich auch das nötige Quäntchen Glück, dass die anderen Probleme hatten und wir dadurch nach vorn gespült wurden. Aber die Crewarbeit lief sehr gut und das war heute der Schlüssel zum Erfolg“, sagte „Y3K“-Taktiker Thomas Jungblut. Damit ist die Crew auf der 30,50 Meter langen Wally100 ihrem Ziel eines Hattricks vor Sardinien ein großes Stück näher gekommen. „Wir hoffen natürlich, dass es so weiter geht. Aber Segeln ist so komplex, da kann noch viel passieren. Wir werden bis zum Schluss um jeden Punkt kämpfen“, so Jungblut, der am Abend indes mit der direkten Konkurrenz bei einem Bier zusammen saß und den kommenden Tagen entspannt entgegen blickt: „Welche Kurse gesegelt werden, ist uns egal. Wir sind gut vorbereitet.“
Platz zwei bei den Wallys belegte am Donnerstag die „Dark Shadow“, ebenfalls eine Wally100 von André Auberton (Frankreich), die zwar im Ziel hinter der „Magic Carpet²“ lag, sich berechnet aber noch vor die britische Yacht schob. In der Gesamtwertung führt die „Y3K“ indes vor der „Magic Carpet²“.
In der Klasse der Mini-Maxis verteidigte die „Rán2“ ihre Führung bei der Mini Maxi Rolex Weltmeisterschaft. Der Schwede Niklas Zennström musste zwar im vierten Rennen einen vierten Platz verkraften, bleibt aber klar vor Peter Ogdens „Jethou“ und der „Alegre“ (beide Großbritannien). Der Hamburger Günter Herz ist auf der „Allsmoke“ auf Platz fünf bereits deutlich hinter der Spitze zurück.
Bei den Supermaxis war die „Visione“ von Hasso Plattner (Walldorf) erneute die schnellste Yacht auf dem Kurs. Sieben Minuten kam sie vor der „Saudade“ des Hamburgers Albert Büll, dem mit 45,19 Meter größten Schiff des Maxi Yacht Rolex Cup, ins Ziel. Nach der Handicap-Wertung nach ORC lag die „Visione“ damit auch berechnet an der Spitze. Nach der IRC-Wertung musste sie aber der in klassischen Linien gebauten und 40 Minuten langsameren „Hetairos“ von Otto Happel (Hamburg) den Vortritt lassen. In der Gesamtwertung der Supermaxis über die kombinierte IRC/ORC-Wertung hat weiterhin die britische „Nilaya“ den Bug vorn. Es folgen die „Hetairos“ und die „Visione“, die „Saudade“ liegt auf Rang sechs.
Auf der Agenda
Am Freitag stehen für die Yachten Up-and-Down-Kurse auf dem Regattaplan. Die letzte und alles entscheidende Wettfahrt findet am Sonnabend (10. September) statt. Neben dem hochklassigen sportlichen Wettbewerb sorgt der Yacht Club Costa Smeralda zusammen mit der IMA und den Titelsponsor Rolex für eine Auswahl exquisiter Rahmenevents. Diese enden mit der feierlichen Preisverteilung am Sonnabend, auf der die Maxi Yacht Rolex Cup Pokale und edle Rolex Armbanduhren vergeben werden.
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Igor Simcoc's ESIMITA EUROPA 2 ESIMIT EUROPA 2, Sail n: SLO 1001, Owner: Igor Simcic, Class: Maxi Racing. Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Eric Bijlsma's FIREFLY FIREFLY, Sail n: NED 8383, Owner: Eric Bijlsma, Class: Supermaxi.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Maxi fleet action Maxi Fleet.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Sir Lindsay Owen-Jones' MAGIC CARPET 2 turning the mark MAGIC CARPET 2, Sail n: GBR 94 R, Owner: Sir Lindsay Owen-Jones, Class: Wally.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi.

RYOKAN crossing the bow of GENIE GENIE, Sail n: W77, Owner: Genie S.A., Class: Wally RYOKAN 2, Sail n: FRA 888, Owner: Philippe Ligier, Class: Wally .Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Shadows onboard Dock Side.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Igor Simcic's ESIMIT EUROPA 2 ESIMIT EUROPA 2, Sail n: SLO 1001, Owner: Igor Simcic, Class: Maxi Racing.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

George Sakellaris, SHOCKWAVE SHOCKWAVE, Bow n: 12, Sail n: USA 60272, Owner: George Sakellaris, Class: Mini Maxi.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Claus Peter Offen's Y3K Y3K, Sail n: GER 6060, Owner: Claus Peter Offen, Class: Wally .Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .

Danilo Salsi's DSK PIONEER INVESTMENTS DSK Pioneer Investments, Sail n: ITA490, Owner: Danilo Salsi, Class: Maxi Racing/Cruising.Photo By: Rolex / Carlo Borlenghi .


