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29. Juli 2011, 22:36
Race Extreme: Schweizer deklassiert Gegner
MONACO. Der Schweizer Christian Maurer gewann zum zweiten Mal die Red Bull X-Alps. Bei dieser Boden-Luft-Rallye von Salzburg nach Monaco hatte der Sportler aus dem Kanton Bern die Weltelite regelrecht deklassiert. Titelbild Joerg Mitter für Global-Newsroom.com.
Zürich, 28.7.11 Red. (mk) Exakt am Donnerstag um 16:20 Uhr, elf Tage nach dem Start in Salzburg, setzte der Christian Maurer aus Interlaken nach kraftraubenden 864 Flugkilometern und 486 Kilometern zu Fuß durch die Alpen mit seinem Paragleiter am Boden des Fürstentums Monaco auf.
Unterstützt von Thomas Theurillat, seinem Assistenten und hauptberuflichen Bergführer, hat er in den vergangenen eineinhalb Wochen die Gegner aus 22 Nationen Gegner verblüfft. Während er sich am Vortag „gemütlich“ zum Zielanflug vor Monaco vorbereitete, waren die nächsten Verfolger ger! ade erst am Mont Blanc. Gut 160 Kilometer war der Vorsprung zuletzt, kaum zu glauben, daß Maurer vor vier Tagen in Zermatt eine 24 Stunden-Zeitstrafe absitzen mußte, weil er einmal zu hoch geflogen war.
Hinter ihm duellierten sich die Gegner nur noch um die weiteren Plätze: der Rumäne Toma Coconea, Paul Guschlbauer aus Österreich und Jon Chambers aus Großbritannien. Ihnen bleiben nach Maurers Finish noch 48 Stunden für ihre Zielankunft in Monaco.
Bilder 1-5 Joerg Mitter für Global-Newsroom.com
Bilder 6-9 Olivier Laugero und Lorenz Richard für Global-Newsroom.com
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Maurer kommt aus Leissigen im Kanton Bern und war Titelverteidiger beim ultimativen Abenteuerrennen über 864 km Luftlinie. Obwohl die ersten Tage dieser Alpenüberquerung mit insgesamt acht Turnpoints den Athleten alles abverlangt haben, hielt der 27jährige am großen Ziel fest. „Willst du bei diesem Race gewinnen musst du den Kopf frei haben und auf deinen Bauch hören. Das Um und Auf für den Erfolg ist aber genügend Schlaf “, erklärt Thomas Theurillat, Assistent! des Ausnahmepiloten. Von Anbeginn war der Fokus des Gleitschirm-Testpiloten auf die Wiederholung seines Triumphs von 2009 eingestellt. Er meistert selbst extrem starken Wind, stundenlange Regenfälle und Schneefall. Maurer zieht seinen Konkurrenten davon und hat den Piz Palü bereits am frühen Freitagvormittag hinter sich gelassen. Der „rasende Rumäne“ Toma Coconea und Überraschungsmann Ferdinand van Schelven aus den Niederlanden haben sich der Jagd nach dem einsamen Spitzenreiter verschrieben. Weitere Piloten in den Toprängen sind die beiden Rookies Paul Guschlbauer aus Österreich und Jon Chambers aus Großbritannien, außerdem Belgier Thomas de Dorlodot und Michael Gebert aus Deutschland. Der Deutsche musste am ersten Tag nach wenigen Minuten in der Luft zu Fuß weiter. Flüge und Fußmärsche zu Piz Palü, Matterhorn (SUI) und Mont Blanc (FRA) erwarten die verbliebenen Piloten nun in der Schweiz und in Frankreich. Es sind die höchsten Gipfel der Red Bull! X-Alps. Juwelier und Uhrmacher Martin Müller aus Plan les Ouates im Kanton Genf war Sieger der Red Bull X-Alps 2007. „Martin ist sehr häufig in den Schweizer Alpen unterwegs. Er kennt dieses Gebiet wie seine Westentasche. Abends besprechen wir beim Essen die Tagesdistanzen und machen eine Vorschau für den nächsten Tag“, so sein Supporter Boris Aellen. Am Sonntag, 17. Juli waren 30 Piloten aus 22 Nationen in die Red Bull X-Alps 2011 gestartet. Von Salzburg aus überqueren sie die Alpen und steuern das Fürstentum Monaco an. Dabei mussten insgesamt acht Turnpoints in Österreich, Italien, Schweiz und Frankreich passiert werden - entweder mittels Gleitschirm oder zu Fuß.








