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Marcel Krebs

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30. März 2011, 07:31

Die letzten grossen Winde

Jean-Pierre Dick und Loick Peyron werden demnächst die letzten grossen Windstärken des Atlantiks zu spüren bekommen, bevor sie Gibraltar passieren und sich auf die letzten nicht mehr ganz 1000 Seemeilen bis zum Ziel in Barcelona machen. Der Sieg wird ihnen kaum mehr zu nehmen sein, es sei denn, die Winde spielen im Mittelmeer wieder verrückt.

Zürich, 30.3.11 Red. (mk) "Wir werden nichts dem Zufall überlassen. Wir werden wachsam sein und aufmerksam den Zauber der starken Winde verfolgen. So wie es aussieht, werden uns die Winde mit 40 Knoten begegnen. Wir sind jetzt bei Essouira an der Marrokanischen Küste. Wir wollten noch in den Still Modus doch das lassen wir jetzt sein. Wir haben den Abstand auch so auf unsere grössten Widersacher vergrössert. 310 Meilen liegen wir nun vor der Mapfre."

Das spanische Duo Iker Martinez und Xabi Fernandez wird langsamer. Als sie sich den Kanarischen Inseln näherten, kamen sie in ungünstige Winde. Statt starker Wind nur noch leichte Brisen. Während die Mapfre im Moment mit 5,4 Knoten segelt, kommen die Spitzenreiter mit fast 10 Knoten voran.

Während Dick und Peyron auf der Virbac Paprec 3 den neuen 24-Stundenweltrekord am 22. Januar mit 506,33 Meilen aufgestellt haben hört man trotzdem vorsichtige Worte vom Schiff:

"Wir sind im Moment ein bisschen ängstlich und warten gebannt auf den nächsten letzten Sturm. Wir möchten aber kein Risiko mehr eingehen und geben dem eventuellen starken Druck nach um ja nichts mehr auf dem Boot zu brechen."

Im Moment sieht es sau aus, dass Dick und Loick mit Gegenwind durch die Meerenge von Gibraltar müssen. So wird der Rekord von 2008 kaum zu brechen sein.

Das All-spanischen Duell um den dritten Platz ist wohl das heisseste Duell auf dem Atlantik. Renault ZE Sailing Team mit Pachi Rivero und Tono Piris gibt es die Chance den Hochdruckrücken zu überquernen um so günstigere Winde aus NW und N ly zu haben. Es ist aber allerdings ein Glücksspiel. Sie haben die Estrella Damm im Rücken und müssen höllisch aufpassen. Nur 160 Meilen trennen sich die beiden Boote im Moment. Pepe Ribes und Alex Pella auf der Estrella Damm haben noch nicht aufgegeben.


Punktestand von Dienstag, dem 29. März um 14.00 Uhr

1 VIRBAC-Paprec 3 986 Meilen bis zum Ende

2 MAPFRE + 313 Meilen zum Leader
3 Renault ZE bei + 1.115 Meilen zum Leader
4 Estrella Damm Sailing Team bei + 1.275 Meilen zum Leader
5 NEUTROGENA bei + 1.309 Meilen zum Leader
6 GAES CENTROS AUDITIVOS bei + 1.867 Meilen zum Leader
7 HUGO BOSS bei + 3302 Meilen zum Leader
8 FORUM MARITIM CATALA bei + 3.925 Meilen zum Leader

RTD FONCIA

RTD PRESIDENT

RTD GROUPE BEL

RTD MIRABAUD

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