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15. März 2011, 10:01
Segeln ist wieder angesagt
Die Rückkehr zur Normalität scheint auf dem besten Wege zu sein. Die Windverhältnisse im Atlantik bessern sich von Stunde zu Stunde. Die bösen Stürme auf dem River Plate sind wenigstens für den Moment vorbei. Die grosse Überraschung ist, dass die beiden jungen Skipper der Neutrogena, Boris Hermann und Ryan Breymaier hervorragend nach vorne gekämpft haben. Sie segelten bei schwerer See, stet's in einem besseren Winkel als die gesamte Konkurrenz. Nun sind sie auf dem fünften Platz.
15.3.11 Zürich, Red. (mk) Sie haben die Estrella Damm schon arg bedrängt und sind bis auf 100 Meilen an das Boot herangekommen. Die gute Vorarbeit und das grossartige Segeln bei der hohen See, haben den beiden Newcombern das grosse Glück gebracht. Ihr 2004 gebautes Lombard Boot hat alle Turbulenzen schadlos überstanden. Nun sind sie in ruhigere Gewässer eingefahren und hegen dabei grosse Hoffnung ihre gute Rangierung zu verteidigen und die Estrella bald hinter sich zu lassen.
Im Gegensatz dazu, hatte Estrella Damm grosse Mühe. Das Boot bewegte sich stets näher an dem Niederdruck-Zentrum und in grösseren Winden. So mussten die Skipper auch mit dem Vorsegeln vorwärtskommen, da am Hauptsegel die Laschen gerissen waren und es ins Wasser hing. Alex Pella der Co-Skipper meinte nur:
Seit Mirabaud's Mastverlust haben auch wir von allen Seiten her mit dem Meer zu kämpfen. Wellen von sechs Metern Höhe waren keine Seltenheit. Sie krachend jeweils laut ans Boot, dass wir meinten in tausend Fetzen zu zerfallen. Letzte Nacht haben wir mit drei Riffe Segeln und dem Stagsegel in 30-35 Knoten Wind gesegelt. Die Haken unseres Stagsegels brachen dabei. So erforderte es von uns, dass einer bei diesem starken Seegang auf den Mast kletterte um das Ganze zu lösen. Es war sehr gefährlich. Zusätzlich wussten wir, dass sich der Wind bald bis über 40 Knoten steigern würde. Ohne Vorstag zu segeln war sehr riskant und so setzten wir den vierten Riff, was unsere Geschwindigkeit natürlich verringerte. Ohne Vorstag zu segeln ist sehr gefährlich. Nun segeln wir im Moment mit nur 8 Knoten. Sobald sich die Lage bessert werden wir versuchen erneut den Vortag zu setzen, sobald wir alles wieder angenäht haben.
An der Spitze sind mittlerweile sehr günstige und gute Wetterverhältnisse eingetreten. Das Verfolgertrio von Virbac Paprec 3, die einsam die Spitze halten, profitieren im Moment von einem Tiefdruckgebiet aus Capo Frio, rund hundert Meilen nördlich von Rio.
Dee Caffari und Anna Corbella kämpfen im Moment in einem Hochdruckgebiet mit den Winden und versuchen dadurch der Stilllegung für einige Tage zu entkommen.
Noch 3725 Meilen bis ins Ziel
Jean-Pierre Dick und Loick Peyron haben ihren Rythmus beibehalten. Sie profitieren immer noch von ihrem einmaligen, schnellen Boot, dass allen schweren Anforderungen Stand hält. "Wir sind sehr stolz darauf, dass alle unsere Segel intakt sind. Unser Boot ist in Topform. Wir haben jetz noch ein paar Tage bis zu den Doldrums und sollten eher mit der Geschwindigkeit von 17 Knoten segeln können als wie jetzt wo wir mit 10-11 Knoten daher-schleichen.
Punktestand Montag, den 14. März um 14.00 Uhr:
1 VIRBAC-Paprec 3 bei 3725,9 Meilen von der Oberfläche
2 MAPFRE bei 350,4 Meilen zum Führenden
3 Renault Z.E bei 1525,1 Meilen
4 Estrella Damm Sailing Team bei 1733,8 Meilen
5 NEUTROGENA bei 1855,4 Meilen
6 MIRABAUD bei 2306,5 Meilen
7 GAES CENTROS AUDITIVOS bei 2383,6 Meilen
8 HUGO BOSS in 2791 Meilen
9 Forum MARITIM CATALA bei 4645,1 Meilen
11 Wir sind WASSER bei 6648,8 Milles
12 Zentrale Lechera Asturiana bei 7824,4 Meilen
FTE FONCIA
FTE-PRÄSIDENT
FTE GROUPE BEL
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Die Neutrogena überraschend auf dem vierten Platz.

Die Mapfre immer noch erster Verfolger von Virbac-Paprec 3.

Wir sind Wasser.....

Dee Caffaru . GAES,

Wir sind Wasser...

Das Aus für die Groupe Bel....

Renault Z-Sailing Team.

An Bord der Neutrogena.


