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Marcel Krebs

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07. März 2011, 09:28

Nichts geht mehr!

Nicht zum ersten Mal und sicher auch nicht zum letzten Mal, ist an der diesjährigen Barcelona World Race der Kontrast zwischen dem Ersten und dem Schlusslicht so gross wie heute Morgen. Loick Peyron und Jean-Pierre Dich kennen auf der langen Weltreise im Moment keine Konkurrenz. Ihr einziger Verfolger Mapfre, hat wieder Meilen verloren und muss zuhören, wie das führende Boot der Virbac-Paprec 3 per Funk bereits den Südatlantikbeitritt vermeldet, während sie selber noch 250 Meilen von diesem Punkt entfernt sind.

Zürich, 8.3.11 Red. (mk) Nach zwei Monaten des Zusammenseins haben wir uns aufeinander gut eingespielt, sagt Loick. Wir geniessen im Moment die steigenden Temperaturen und können die vielen Fische beobachten. Wir haben einen guten Rythmus: schlafen, arbeiten, frieren,schlafen.....

Wir beobachten die lustigen Delphine - Schwarze und Weisse.

Nach dem Aufenthalt in Wellington Neuseeland, sind die beiden mit den zwei brüchen im Masten wieder wohlauf und hoffen nach dem Ablauf der 48 Stunden Wartezeit, wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.

Am Samstag wurden die Schäden auf der Central Lechera Asturiana Rigg fachmännisch beurteilt und damit begonnen, diese zu reparieren. Die letzten Meilen musste das spanische Duo in stürmischer See zurücklegen.

Juan Merediz sagte per Telefon von Wellington aus: "Wir sind sehr motiviert. Aber auf der technischen Ebene gibt es viele Komplikationen und es ist fast unmöglich, aber doch ist fast nichts unmöglich, so gibt es noch einige Möglichkeiten uns weiter fortzubewegen. Das Hauptproblem ist es, dass vieles Dinge kaputt sind, uns fehlt auch eine Genua."

Erste Priorität hatte heute die Ruhe und Erholung für Jaume Mumbrú und Cali Sanmartí auf der We Are Wasser. Sie mussten ihrem Eintritt in die Cook Strait mit steigenden Winden akzeptieren. Riesige Wellen und wilde Meere verlangten von ihnen grosse Leiden. Die klare Entscheidung für sie heisst jetzt, weiter zu segeln und nicht in Wellington einen Stopp zu machen. Sie haben die anfallenden Reperaturen selbständig auf der Rennstrecke gemacht.

Mumbrú sagte: "Alle Reparaturen, die wir gemacht hatten in den letzten Tagen wurden in ein paar Stunden von den riesigen brechenden Wellen zerstört. Unsere gesamte Arbeit war futsch. Aber wenn das Meer nicht will, gibt es keinen Weg um die Gefahren herum. Wir sind beiden OK, wir sind Wasser.



Rangliste um 14.00 Sonntag 7. März 2011

1 VIRBAC-Paprec 3 bei 5785 Meilen bis zum Ende

2 MAPFRE 264 Meilen von der Leiter
3 Renault Z.E bei 1589 Meilen
4 NEUTROGENA bei 1738 Meilen
5 GROUPE BEL bei 1878 Meilen
6 MIRABAUD bei 1938 Meilen
7 Estrella Damm Sailing Team bei 2015 Meilen
8 HUGO BOSS in 2451 Meilen
9 GAES CENTROS AUDITIVOS bei 2771 Meilen
10 Foren MARITIM CATALA bei 4640 Meilen
11 Zentrale Lechera Asturiana bei 5765 Meilen
12 Wir SIND WASSER bei 5817 Meilen

FTE FONCIA

FTE-PRÄSIDENT

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Jaume Mumbrú onboard We Are Water © We Are Water