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Marcel Krebs

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KLUBNACHRICHTEN

14. Januar 2011, 00:02

Auch Jean Pierre Dick und Loick Peyron mit Stopp!

Die im Moment Führenden Dick und Loick auf der Virbac-Paprec 3, müssen einen technischen Stopp in Brasilien einlegen. Sie müssen eine dringende Reperatur an ihren Grossschot Song ausführen. Die Schnüre zum aufrichten der Segel sind auf unerklärliche Weise durchgesengt und zwar auf dem Deck auf einer Länge von über 2,5 Metern.

Brüttisellen, 13.1.11 Red. (mk) Virbac-Paprec 3 ist derzeit vor der Küste von Brasilien in SE'ly Wind mit 15 Knoten bei vollem Haupt-und Vorsegel und peilt die Küste an. Das Duo führt das Rennen 50 Meilen vor Foncia mit Michel Desjoyeaux und Francois Gabart an, die auch einen Ausstieg in Recife planen um ihre Crashbox zu ersetzten. Die beiden Yachten werden in der Nacht von Freitag auf den Samstag erwartet.

Dick und Co-Skipper Loïck Peyron haben die Entscheidung für Recife, Brasilien, gemacht 434 Meilen vor ihren SW Kopf, um diese lebenswichtige Kontrolle und die dazugehörige Reparatur zu machen. Das Duo wird in rund 48 Stunden im Hafen erwartet - wo ihr technisches Team bereits wartet.

Jean-Pierre Dick (FRA), Gewinner der ersten Ausgabe des Barcelona World Race sagte am Telefon:

"Ich war draußen, als es passierte. Loïck schlief. Die Großsegel Spur kam weg für 2,5 m. Wir können nicht wirklich das Großsegel trimmen. Es geschah in den Bedingungen, die bizarr gutartig waren. Es war ein wenig abgehackt, 14-15 Knoten Geschwindigkeit, nichts Außergewöhnliches. Es war etwas Unscheinbares am Nachmittag. Es gab nicht einmal großen Druck auf den Knoten, wir waren unter vollem Großsegel und Solent. Ich weiß nicht wirklich genau was passiert ist. Wir werden jetzt Recife anpeilen um es zu reparieren. Es ist besser, wir haben es hier geschehen, als im Süden! "

Quotes:

Wouter Verbraak (NED) Hugo Boss:

"Es sind 24 Stunden mit gemischten Gefühlen gewesen. Auf der einen Seite sind wir sehr froh, dass die Entscheidung mit Alex getroffen wurde. Wir sind sehr glücklich, dass wir weitermachen dürfen, aber zur gleichen Zeit sehen wir, dass Alex eine sehr harte Zeit mitmacht zu Hause und so sind unsere Gedanken bei ihm. Und wir hoffen, dass alles mit seinem Sohn gut wird.

Wir haben eine Menge diskutiert. Wir hatten immer den Fokus, dass Alex in Kap Verde wieder an Bord kommt. Wir mussten uns mental umstellen, und ich musste meine Familie anrufen, dass ich nächste Woche nicht zu Hause sein werde, aber wahrscheinlich in weiteren 70 Tagen wieder da sein werde. Alles ist ein bisschen surreal - wirklich.

Wir bekamen die Nachricht von unserem Team gestern um die Mittagszeit. Zu diesem Zeitpunkt war es ein bisschen eine Überraschung für uns. Wir waren ja eigentlich ein Verlegenheitsteam aber es hat ja ganz gut funktioniert. Wir lassen uns jetzt halt ganz darauf ein, konzentrieren uns bis zum Äquator, und versuchen die Gruppe vor uns aufzuholen.

Es wird ein Bungee-Effekt aber gestern Nachmittag waren wir neben einem der anderen Open 60's, und wir haben 12 Meilen auf sie gewonnen, wir Potenzia und wir werden useren Job einen erledigen.

Langfristige wir müssen erkennen, dass es hier wie ein Basketball-Spiel ist, es gibt viele Möglichkeiten, um hin und her gehen, und man macht einige gute Spielzüge und Versuche, dann einige Punkte - aber am Ende geht es hinunter zu den letzten Minuten des Rennens, der Endspurt bis auf den Atlantik und dorthin wo unser Fokus ist, um im Spiel zu bleiben, und sich darauf zu konzentrieren, gute Züge und einen kräftigen Punsch zu machen.

Körperlich müssen wir sagen, dass dieses Boot ein Kraftboot ist. Wir erleben hier eine ganz andere Art der Erschöpfung. Aber geistig haben wir in diesem Schwebezustand in den vergangenen Tagen ein Gefühl der Erleichterung erfahren.

Vor dem Start gab es keine Möglichkeit mehr, mich mit allen Kleidern einzudecken und so blieben Ales Kleider auf dem Boot. Also werde ich den Rest der Reise in Alex Kleidern am Steuer stehen. Es ist sehr lustig. In Alex Kleidung für die Reise um die Welt stehe ich nun als Grosser in XL Large. Ich habe ziemlich viel Platz darin!!!!

Komische ist auch, es gibt eine Menge von norwegischem Essen auf dem Boot, ich habe keine Ahnung was dass alles ist. (Alex wohnt in Norwegen)

Dee Caffari (GER) GAES Centros Auditivos:

"Wir erwarten eher wenig Wind, aber wir haben noch 15-20 Knoten drauf. Wir sind aber gut dran. Ich denke aber es gibt Wetterumschlag und wir werden ein bisschen leiden.

Ich habe das Gefühl die Überquerung der Flaute verlangsmat unsere Fahrt merklich. Es wird Zeit, dass die Renault Jungen aufholen, wir haben auf sie gewartet.

Wir sind ganz einfach stecken geblieben. Eine Zeitlang war starker Wellengang, wir hatten aber keine Problem, doch einige Meilen dabei verloren.

Es ist gut, einen Schrittmacher bei uns zu haben, auch nur ein Indikator dafür, wie wir auf der Rangliste stehen.
Für uns war das Rennen in dieser Phase zu schnell, da braucht es viel Kraft und wir haben dabei halt einige Meilen verloren. Jemand wie Iker und Xabi, sind dafür geboren, dass zu tun, und es zeigt sich ja in ihrer Geschwindigkeit, die mam auf der Rangliste ablesen kann.

Ich glaube nicht, dass sie die gleiche Wirkung im Südlichen Ozean haben - da gelten andere Gesetze.

Ranking 13.1.11 - 20.01 (Pdf, 94 kB)
 

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