- Archive 2008 - 2011
- BMW Oracle
- COURSE CHANGE FOR ROUND BRITAIN & IRELAND
- Red Bull Air Race 2010
- ICE CRASH
- Commodores' Cup 2012
- Velux 5 Ocean Race
- America's Cup 2011
- Youth Sailing ISAF World Championship 2010
- Nations Brew Up A Challenge for Prestigious Team Event
- TRANSAT JACQUES VABRE
- NEWS
- Barcelona World Race
- Barcelona World Race 13.4.11
- Zwei Frauen und ein Boot
- Die Lieblinge der Spanier
- Barcelona World Race 3.4.11
- Barcelona World Race 30.3.11
- Barcelona World Race 24.3.11
- Gute Bedingungen - Barcelona World Race
- Barcelona World Race 15.3.11
- Barcelona World Race 12.3.11
- Barcelona World Race 7.3.11
- Barcelona World Race 2.3.11
- Barcelona World Race 1.3.11
- Barcelona World Race 26.2.11
- Barcelona World Race 24.2.11
- Barcelona World Race 2011 22.2.11
- Barcelona World Race 17.2.11
- Barcelona World Race 14.2.11
- Barcelona World Race 2011
- Barcelona World Race 2011
- Barcelona World Race 5.2.11
- Barcelona World Race 4.2.11
- Barcelona World Race 2.2.11
- Barcelona World Race 2.2.11
- Barcelona World Race 29.1.11
- Die Foncia wirft das Handtuch
- Mastbruch auf der Foncia
- Barcelona World Race 25.1.11
- Barcelona World Race 23.1.11
- Barcelona World Race 23.1.11
- Barcelona World Race 19.1.11
- Barcelona World Race 17.1.11
- Barcelona World Race 16.1.11
- Barcelona World Race 14.1.11
- Barcelona World Race - Stopp!
- Barcelona World Race - 12.1.11
- Barcelona World Race 11.1.11
- Barcelona World Race 10.1.11
- Barcelona World Race 9.1.11
- Barcelona World Race 8.Tag
- Barcelona World Race - 7.Tag
- Barcelona World Race 6. Tag
- Barcelona World Race - Tag 5
- Barcelona World Race - Tag 3
- Barcelona World Race - Day 3
- Schwierige Wettervorhersage
- Die längste Nacht
- Barcelona World Race - Die erste Nacht
- Barcelona World Race - Start
- Barcelona World Race - Start
- Rolex Sidney Cup
- Rolex Fastnet Race 2011
- Freerider
- Maxi Yacht Rolex Cup
- Volvo Ocean Race 2011-2012 News
- Les Voiles de Saint-Tropez 2011
- Global Ocean Race
- Rolex Middle Sea Race
- Sailing News
- MOTOR BIKE
- Volvo Ocean Racing
- Volvo Youth Sailing ISAF World Championship 2009
- Statements America's Cup
- AMERICA'S CUP 2010
- THE VENDEE GLOBE
- Extremsport
- x-alpes
- Motorsport
- Ironman
- ADVENTURE
- Extremsport
- Autorennsport
- Fotostorys - Action - Fun
- Extremtipps
- spannendes
- Race Air










11. Januar 2011, 22:15
Missgeschicke, Pannen und Mapfre Meilen
Starke Passatwinde und hohe Geschwindigkeiten im Süden der Kanarischen Inseln - Zwischenhalt für Jean Le Cam und Bruno Dubois auf den Kapverischen Inseln. Nach dem Bruch des Masten blieb den Présinden Skippern nichts anderes übrig als mit Motor an Land zu tuckern. Erwähnenswert wäre auch noch das demolieren der Crashbox bei der Foncia, wobei die beiden Skipper wohlauf sind und nun das brasilianische Kap ansteuern um die Crashbox auszuwechseln. Die Crashbox dient dazu den Bug zu schützen. Dies hat sie anscheinend vortrefflich gemacht. Strafpunkte werden sie noch keine bekommen, denn die gibts erst von Australien an. Alle Bilder © JACQUES VAPILLON.
Brüttisellen, 11.1.11 Red. (mk) Auch wenn einige in Turbulenzen jeglicher Art geraten sind, hat dass die Spitze wenig gekümmert. Der starke Wetterdruck hat allerdings den Wind nach drei vollen Tagen wieder in die Ferien geschickt. So dass in der momentanen Flaute die Segel geordnet und das Schiff wieder auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Es werden sich unweigerlich in den nächsten Stunden neue Gruppen bilden. Leader Virbac Paprec 3 dagegen könnte das Glück haben heute Abend so zwischen 18.00 - 19.00 starke Schiebewinde zu erhalten. Für das Spitzenduo ist der Durchgang durch die Flaute relativ einfach.
Die obere Hälfte der Flotte so Position 3-7, hat ein Zeitfenster von 48 Stunden bis zur Flaute und könnte dank den Trade Winden Seemeilen gutmachen. Es könnten gut und gerne bis zu einem halben Tag gutgemacht werden. Position 8 - 14 dürfte dann anschliessend eine grössere Flaute erleben.
Zwischenstopp für Desjoyeaux und Gabart
Den technischen Zwischenstopp für Michel Desjoyeaux und François Gabart wird voraussichtlich in Recife sein. Am Freitag wird er dort erwartet. Es erfordert allerdings einen Umweg. Das "Nase Job"-Verfahren sollte innert vier Stunden erledigt werden können. Trotzdem muss alles vorbereitet werden, um das Boot aus dem Wasser hieven zu können.
Im Gegensatz dazu sind für Le Cam und sein katalanischer Co-Skipper, die Aussichten viel trostloser. Le Cam ist dies in seiner 25-jährigen Laufbahn noch nie passiert. Garcia, dessen Kindheitstraum rund um die Welt zu segeln für einen Moment vorbei ist, meint:
"Ich bin berührt. Ich habe darüber nachgedacht, die ganze Nacht. Aber es gibt nichts, was wir dagegen tun könnten. Das Leben ist halt so. Nur erwartet hätte ich dass nie und nimmer."
Meldungen der Solidarität haben die Beiden vom Präsidenten-Duo erhalten und nicht zuletzt die praktische Ratschläge von Alex Pella, der 2007, als er seinen Mast and der Barcelona World Race verloren hatte, sogar aufhören musste und die restliche Zeit im portugiesischen Yachtclub verbrachte und das Essen und das Bier geniessen durfte.
Während Jean-Pierre Dick und Loïck Peyron ihren Vorsprung ständig vergrössern und jetzt 83,2 Meilen auf ihr Konto gutschreiben können, sind es immer noch die beiden Olympiasieger Iker Martinez und Xabi Fernandez die als Schnellste der Flotte segeln. Genau 424 Meilen in 24 Stunden, die größte Entfernung in der diesjährigen Austragung des Barcelona World Race. Sie sind bereits auf dem vierten Platz und heute Nachmittag sind sie auch vorbei an Mirabaud, und sue sind nur noch 40 Meilen hinter ihren Landsleuten auf der Estrella Damm, Pepe Ribes und Alex Pella.
Zitate
Jean Le Cam (FRA) Président:
"Es geschah um 1900 Uhr am Montagabend, es war noch nicht dunkel. Es waren 20-25 Knoten Wind und wir rammten eine Welle. Wir standen unter Gennaker, aber es war nichts Außergewöhnliches. Wie und warum es passiert ist - ehrlich, ich habe keine Ahnung. Es war nichts Wirkliches, schon zwanzig Mal vorher war es genau gleich. Dann hörten wir das Krachen als wir diesmal auf die Welle gestossen sind. Das Ganze dauerte zwei Sekunden. Dann war es vorbei. Ich habe keine Ahnung was wirklich passiert ist.
Ich war vorne an der Spitze und Bruno auf dem Kartentisch auf Stand-by.
Der Mast fiel nach vorne. Er ist einfach aufgeschnappt. Ich kann wirklich nicht mehr sagen als dies. Der Mast ist an mehreren Stellen gebrochen.
Danach gibt es halt immer die gleichen Sorgen. Wir mussten sofort feststellen ob das Boot irgendwo beschädigt worden ist. Wir haben alle Schnürre die im Wege waren abgeschnitten. Gleichzeitig haben wir den Motor gestartet um nicht falsch ins Wellental zu geraten."
Xabi Fernandez (ESP), Mapfre
"Wir sind gut. Wir haben ein wenig Ruhe und genießen alles, was gut für uns ist und was gut war gestern und heute. Vor ein paar Tagen haben wir uns noch in den Westen verhadert aber jetzt sind wir sehr glücklich, dass wir zwischen Mirabaud und Estrella Damm sind.
Wir machen gute Mittelwerte, normalerweise gehen wir mit dem A3 und einem Riff oder die kleinen Spinnaker und wir sind die ganze Zeit am Ruder.
Wir wussten, dass Président einige Probleme hatte, aber die Informationen kühlen uns ein bisschen die Laune, es ist wirklich schade und wir wünschen ihnen alles Gute und senden ihnen eine große Umarmung. "
Pepe Ribes (ESP) Estrella Damm:
"Wir sind ein bisschen müde von dem Vorfall mit der A6 vor zwei Nächten. Jetzt haben wir 20 Knoten aus NE, Passat-winde. Der Wind hat etwas nachgelassen, so dass wir ein bisschen Ruhe finden. Die Stimmung ist sehr gut, wie immer.
Jedes Mal, wenn es eine Chance gibt, wenn Foncia schneller ist, aber es ist auch so, dass sie mit dem Boot einen erheblichen Vorteil haben. Unser Ziel ist es ein gutes Rennen zu machen. Es gibt schnellere und langsamere Boote, aber wir müssen immer versuchen, unsere maximales herauszuholen und vor allem schauen, dass nichts kaputt geht. Es ist noch ein sehr langes Rennen. Die Wetterprognosen sind im Moment nicht schlecht. Die Flaute ist sehr schmal. Es scheint, dass wir im Westen von 26 diesen Strich schnell überqueren können.
Heute müssen wir die Chancen ergreifen, mit Windgeschwindig-keiten zwischen 25 und 30 Knoten, wir müssen so viel wie wir können vorwärts kommen. Morgen wird es mehr trimmen, wir haben dann Satelittenfotos. Jetzt haben wir manchmal 28 Knoten und im Minimalfall 22 Knoten Bootsgeschwindigkeit - hurra wir surfen.
Wir segeln unter A3, die Stagsegel und das Hauptsegel.
Die Wellen sind etwas kleiner und liegen zwischen 4 und 5 Metern hoch. Es ist schön, wie das Boot durch das Wasser gleitet. Die Wellen sind recht lang und man kann sehr lange surfen. Es ist sehr angenehm. "
Michel Desjoyeaux, Foncia:
"Der Bug des Foncia ist beschädigt. Am untere Teil des Bogens befindet sich ein Schaum Abschnitt besser als die Crash-Box bekannt. Es ist auf den Rumpf mit mehreren Schichten von Kohlenstoff bedeckt und laminiert.
Sonntag, auf dem Bug haben wir festgestellt, dass es keinen Kohlenstoff mehr auf dem Schaum gibt. Schaum ist grün und der Kohlenstoff ist schwarz. Der Unterschied ist offensichtlich.
Es gibt nicht viel, dass wir hier tun können. Es ist unmöglich ohne diese Sicherheit, sozusagen der Stossstange den Rest des Kurses sowohl in Bezug auf Sicherheit und Leistung zu segeln.
Die Crash-Box gibt es nur für den Fall des Schlagens eines unbekannten schwimmenden Objektes, weil dahinter der richtige strukturelle Bug ist, der bei Verletzung das absolute Aus bedeutet. Daher möchten wir nicht weiter mit so hohen Geschwindigkeiten auf diese Sicherheit verzichten.
"Wir entdeckten den Lapsus kurz vor den Kapverdischen Inseln, aber dann war es zu spät um noch zu reagieren. Wir haben das Risiko für den plötzlichen Druckabfall an der brasilianischen Küste inner kürzester Zeit. Doch wir segeln seit drei Tagen im Durchschnitt mit 17 Knoten. Allerdings hatten wir keine Lust, unsere Köpfe in das Loch vorne im Bogen zu stecken!
Und so können wir nicht wirklich sehen, wie sauber alles ist. Ob das Boot evt. auch Schaden genommen hat. Wir müssen sehen, ob wir wieder die Haut aus dem Schaum und das Lamminat wieder entfernen müssen. Wir können aber nicht den vorderen Teil des Bootes alle zwei Minuten neu überprüfen. Wenn der Schaum nur rausgewaschen wird, ist es nicht allzu ernst, aber es ist nicht sehr hydrodynamisch. "
Ranking 11.1.11 - 20.01 (
Pdf, 94 kB)
Leserkommentare (0) »

© JACQUES VAPILLON



