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07. Januar 2011, 13:20
Ein Geschenk am Dreikönigs Tag
Die ganze Welt feiert und wir sind hier draussen im Atlantik. Doch die Geschwindigkeiten sind gut. Mindestens mit 15 Knoten kann man segeln und dies von der Spitze bis nach hinten der Flotte. Die Führenden die weisen Könige an Bord der Virbac- Parbec 3 und auf der Foncia 3 bekommen einen Extrabonus, weil sie so früh schon im Atlantik waren. Sie segeln im Moment mit 25-30 Knoten. Aber alle Boote haben eine zweistellige Zahl um vorwärts zu kommen.
Brüttisellen 6.1.11 Red. (mk) Am Schluss segelt Hugo Boss mit Andy Meiljohn aus Neuseeland und Wouter Verbraak aus den Niederlanden. Auch sie haben im Moment 14 Knoten drauf. Doch sie werden voraussichtlich wieder schwache Winde bekommen.
Dee Caffari (GBR) und Anna Corbella (ESP) stellten ihre Geschenke, die sie noch an Land bekommen haben an der heutigen Videokonferenz vor. Das britisch-spanische Duo hatte zwei wunderschöne Hüte und einen kleinen Spielzeugwelpen bekommen, es ist ein Andenken an ihre beiden Hunde, die an Land auf die Rückkehr der beiden warten müssen. Aber auch Renault hat zum Dreikönigstag ein Geschenk bekommen, für sie gab es im Paket haufenweise Süssigkeiten und Sonnenhüte.
Nur fünf Meilen ist die Vierergruppe auseinander. Jean le Cam auf der Präsident belegt zusammen mit Bruno Garcia den fünften Rang, Boris Hermann mit Ryan Breymaier auf der Neutrogena den sechsten-, die beiden Doppel Olympiasieger Iker Martinez - Xabi Fernandez auf der MAPFRE den siebten-, und De Caffari und Anna Corbella auf der GAES CENTROS AUDITIVOS den achten Rang. Kito de Pavant und Sebastien Audigane folgen auf der Groupe Bel, mit weiteren 9 Meilen Abstand auf dem neunten Rang.
Auf dem Atlantik gehen Winde mit 30 Knoten aus Südwesten mit vom Wind angetriebenen kräftigen Wellen, die den Teams eine holprige Fahrt aufdrängen. Doch wenn es nass wird, nimmt man das gerne in kauf, wenn man mit schaudern an die vergangenen windstillen Tage zurückdenkt.
Die Passatwinde aus dem Süden geben schon erste Knacknüsse auf. Soll man jetzt frontal entgegen segeln oder auf der anderen Seite der Madeira Inseln vorbeiziehen. Hier besteht das Risiko von nur leichten Winden. Ein Hochdruckgebiet, könnte dies noch verstärken. Uns stehenbleiben will ja nicht undbedingt wieder einer.
Zitate:
Ryan Breymaier (USA) Neutrogena: "Es ist schön, es ist ein bisschen nass, aber jetzt ist es besser als es noch gestern war. Wir haben 22-24 Knoten Wind. Es ist OK an Bord - die Bedingungen haben sich nicht gross verändert, es ist super rau doch alles ist im Moment ziemlich einfach. Auf dem Deck draussen empfiehlt sich aber schon das Ölzeug anzuziehen."
"Zusammenfassend kann man sagen: Unsere erste Woche war am Anfang super, in der Mitte absolut schrecklich und jetzt schiebt es uns förmlich durch die See. Die drei Boote hinter uns machen uns ein wenig zu schaffen - sie jagen uns und wir wissen, dass sie neuere und bessere Boote haben. Für uns wird es schwer werden, mit ihnen Schritt zu halten.
Dee Caffari (GBR) GAES Centros Auditivos: "Wir segeln gegen den Wind, es ist ein wenig holprig, ein bisschen nass, und wir segeln in den Westen . Wir haben die Hüte als Geschenk bekommen, weil wir beide sehr gute Mädchen sind. Sie haben die Hüte mit unseren Namen und die Namen unseres Teams beschriftet, für den Fall, dass wir vergessen, wer - wer ist. Wir werden sehr lange weg sein. "
Dee: "Wir kämpften ziemlich hart mit der Neutrogena, um aus dem Mittelmeer zu kommen, und die anderen hinter uns verfolgten uns die ganze Nacht, und sie waren unangenehm nah. Wir konnten sie sehen, und die Neutrogena konnten wir die ganze Zeit sehen. Unsere Positionen waren praktisch gleich. Sie jagen uns immer noch unerbärmlich und wir fühlen uns dabei ein wenig unangenehm. "
Iker Martinez (ESP), Mapfre: "Wir sind in der Gruppe der fünf. Wir haben miteinander ins Sichtweite 2 Tage lang gesegelt. Der Druck ist gross, aber dass ist gut für uns. Wir segeln mit den Solent Aufwinden. Wir haben eine typischen Seegang, bevor eine Kaltfront kommt, die Wellen von der Welle aus dem Westen und die Windwellen von SW. Am späteren Nachmittag sollte die Front bei uns sein.
Jean Le Cam (FRA) Präsident: "Der Atlantik ist nichts gegen dem Mittelmeer: Wir haben wirklich etwas Wind bekommen hier. Wir halten Ausschau nach dem großen Wandel in die Richtung, wie unsere Freunde hier. Wir haben 20-25 Knoten Wind und Segeln auf dem Backbord gegen den Wind. Wir sind in einer kleinen Gruppe mit Mapfre, die näher auf dem direkten Weg in der Nacht segelte, und Groupe Bel und Neutrogena. Es ist ein Rennen im Rennen. Diese Gruppe hat sich gebildet, weil wir zusammen unseren Weg aus dem Mittelmeerraum gefunden haben. Segeln in diesen engen Kontakt ist sehr motivierend. Wenn es mehrere zusammen sind, so sind Sie verpflichtet schnell zu segeln.
Die Front wird um 1700 Uhr MEZ erwartet. Wir werden dann an die Backbordbug Position in schwerer See für zwei oder drei Stunden ändern. Für den Moment ist es nicht so schwierig zu segeln, aber später müssen wir uns halten - es könnte eng werden. Zum Glück haben wir nicht viel Volumen am Bug, so dass die Yacht die Wellen gut schneidet. Im Moment ist es wirklich angenehm.
Sowohl Bruno und ich haben es geschafft, etwas Ruhe zu bekommen, weil wir das Mittelmeer hinter uns gelassen haben. Wir haben gut gegessen und wir haben keine besonderen Sorgen. "
Pachi Rivero (ESP) Renault ZE Sailing Team: "Wir sind sehr froh, dass wir auf dem Atlantik und nicht mehr im Mittelmeer sind. Es war sehr hart, es herrschte Windstille viele, viele Stunden, aber wir haben es hinter uns und nichts mehr wird uns aufhalten. Jetzt sind wir gut drauf. Wir haben unsere Geschenke zum Dreikönigstag geöffnet. Meeresfrücht die ich natürlich teilen muss, Hüte und einen Brief von der Familie.
Wir sind glücklich und voller Tatendrang, das Beste aus der Regatta ZE herauszuholen. Es ist ein Langstreckenrennen und wir haben erst begonnen. Im Moment sind wir im gleichen Wettersystem wie die anderen und dass ist gut. Wir sind für die Vorder-Position und dann biegen wir ab nach Süden zur Sonne und der Wärme.
Bedingungen sind im Moment gut, 13knots Bootsgeschwindigkeit bei 266 Grad. "
Ranking 10.01 am 7.1.11 (
Pdf, 102 kB)
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