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Marcel Krebs

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02. Januar 2011, 14:13

Die erste Nacht

Jean Le Cam, der schlaue alte Fuchs und sein Partner Bruno Garcia auf der Präsident nahmen erst Kurs Richtung Küste inmitten der Fischereigebiete um dann in einem günstigen Augenblick eine Brise zu erwischen, die sie an die Spitze führte.

Brüttisellen, 1.1.11 Red. (mk) Die erste Nacht sah einen sehr animierten und intensiven Wettbewerb und, Wind aus allen und in alle Richtungen. Es war nicht einfach in diesen Winden zu segeln. Der Abstecher und das warten in Küstennähe brachte aber für Le Cam den richtigen Wind.

Der schlaue Fuchs steuerte nämlich heute Nachmittag um 15.00 Uhr auf der Richtung Küste und wartete dann einfach auf den richtigen Wind. Er kam. Er wird sich aber mit Sicherheit nichts grosses darauf einbilden, dass er mit der Präsident nun in Führung ist, dazu ist er viel zu schlau, und weiss auch was sein grosser Konkurrent Desjoyeaux auf der Foncia drauf hat. Ausserdem haben die Leute um die Foncia enorm in die Infrastruktur investiert. Technisch, das beste Team - sagte Le Cam vor dem Start.

Die Doppelolympiasieger aus Spanien Iker Martinez und Xabi Fernandez schlagen sich nach wievor sehr gut und liegen immer noch auf dem dritten Platz.

Eine böse Überraschung erlebten der Deutsch Boris Herrmann und der US Amerikaner Ryan Breymaier. Sie verpassten im Morgengrauen eine Brise und vielen zurück. Sie kämpften aber verbissen und mit letzter Kraft und fanden schlussendlich doch noch den richtigen Wind, der sie bis 15.00 Uhr wieder in Sichtweite des führenden Feldes brachte.

Für den Niederländer Woulter Verbraak und den Neuseeländer Andy Meiklejohn wurde der erste Tag auf See zum Tag der Wahrheit. Für Woulter Verbraak den Skipper, war es eine tatsächliche Feuertaufe auf der Hugo Boss, musste er doch 48 Stunden vor dem Start für den Verletzten und bereits operierten Alex Thomson aus England einspringen. "Es waren quälend langsame Stunden" - sagte Verbraak über Funk.

Meinungen und Wortfetzen

Michel Desjoyeaux: Happy New Year von der Besatzung der Foncia. Der Anfang auf See ging ein bisschen an die Nerven. Das Meer ist Spiegelglatt, der Himmel ist grau und ab und zu gibt es ein paar kleine Duschen. Im Moment haben wir fünf Knoten Wind. und nicht viel mehr im Kopf als den Kurs nach Cabo de la Nao.

Franscois hat für drei Stunden die Steuerung übernommen und ich werde mich schlafen legen. Seit Tagesanbruch sind wir noch alle auf Sichtweite. Es gibt fünf, ja sechs Boote um uns herum. Wir waren ein bisschen überrascht, als Le Cam plötzlich vor uns lag, wir haben seine Lichter nicht gesehen. Es ist allerdings nicht leicht im Moment den Kurs zu halten, man muss immer nach den Winden suchen.

Standings at 1600hrs, Saturday 1st January 2011

1 Président (Le Cam/Garcia) 24420.2 miles to finish, 2 Foncia (Desjoyeaux/Gabart) +1.4 miles, 3 Mapfre (Martinez/Fernandez) +3.4 miles, 4 Virbac-Paprec 3 (Dick/Peyron) +5 miles, 5 Groupe Bel (De Pavant/Audigane) +5.3 miles, 6 Estrella Damm Sailing Team (Pella/Ribes) +6 miles, 7 Mirabuad (Wavre/Paret) +7.5 miles, 8 GAES Centros Auditivos (Caffari/Corbella) +14.4 miles, 9 We Are Water (Mumbru/Sanmarti) +17.3 miles, 10 Neutrogena (Hermann/Breymaier) +22.4 miles, 11 Hugo Boss (Meiklejohn/Verbraak) +37.8 miles, 12 Renault ZE Sailing Team (Piris/Rivero) +49.2 miles, 13 Forum Martim Catalan (Marin/Aglaor) +54.9 miles, 14 Central Lechera Asturiana (Merediz/Palacio) +57.4 miles.

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