Samstag, 26. Mai 2012, 12:50:33 Uhr

21. November 2009, 10:50

Eintritt ins Paradies

Können die Nächte noch schöner sein? Man könnte glauben, es wäre eine Leichtigkeit unter Sternenhimmel zu segeln. Ruhige, starke Winde, die Boote sehen gut aus, auf der letzten Etappe nach Costa Rica. Während das Spiel unter den ersten drei Booten noch eingefroren ist, hoffen die Verfolger weit draussen auf See auf bessere Zeiten und vor allem auf bessere Winde.

Brüttisellen, 21.11.09 (mk) Heute herrschen ideale Bedingungen. Mächtige Fallwinde, das Meer fast flach und das Boot gleitet mit über 15 Knoten durch den Tunnel der Sterne. Dies ist die Zeit in der wir das Glück geniessen und unsere Gedanken die schönsten Wanderungen machen. Wir machen heissen Kaffee, lassen die Hände beim Spass dabei Wärme finden, bevor der erste Schluck unsere Kehlen fast verbrannte. Wir nehmen Power Extrakt ohne dass wir irgendwelche Andeutungen auf einen Notfall hätten. Dies ist eben der Arzt der Nacht, wo nichts passiert und manchmal brauchst du sowas, damit du weiter wach bleibst. Das Rennen nehmen wir ein bisschen später wieder in vollem Umfang auf - so Marc Guillemot auf der Safran.

Das Duell Safran gegen Bel-Gruppe hält die Spannung auf diesen letzten 1200 Meilen aufrecht. Marc und Charles halten weiterhin das Führungsseil, aber Kit de Pavant und Francois Gabart halten sich ebenfalls mit allen Kräften daran. Nachdem beide die Karibik verabschiedet haben, pendelte sich wieder bei sechzig bis siebzig Meilen ein. In anbetracht der stabilen Bedingungen zum segeln, ist dies herzlich wenig. Und die letzten beiden Tage, könnten noch einige unliebsame Überraschungen bringen. Die Bedingungen in der Nähe von Port Limon sind nämlich instabil.

Die Lage

In Multi50 sind grosse Unterschiede zwischen den Booten. In dieser Klasse spielt die Strategie eine ganz grosse Rolle. Wahre Meister dafür sind Franck-Yves Escoffier und Erwan Le Roux, ist es, ihre Pfannkuchen Whoa! über die Ziellinie vor der Armada von Monohulls. Auch die viktorianischen Erussard und Loïc Fequet (Guyader für Klima Notfall), können sich einen guten Rang ausrechnen, bevor die Gruppe bestehende aus Veolia Environnement, Aviva und W Hotel ... angesegelt kommt. Wer aufmerksam beobachtet hat, sollte festgestellt haben, dass die 1876 komplett von der Rolle ist.

Rätsel bei den Monocoques

Bei den Monocoques gibt es rätselhafte Tatsachen. Yves Parlier und Pachi Ribero konnten noch nicht einlullen und es gibt viele Illusionen über ihre Lage ganz im Norden der Flotte. Es kann aber gut sein, dass die beiden sich im Moment mit einer neuen Magie und Strategie auf die letzten Meilen vorbereiten. Die beiden sind aber sicher grosse Spieler und lassen sich nicht in die Karten gucken.
Stand Samstag Morgen 0800

Monocoques

IMOCA
1-SAFRANMarc Guillemot - Charles Caudrelier Benac

2-GROUPE BELKito De Pavant - François Gabart 61 Meilen

3-MIKE GOLDING YACHT RACINGMike Golding - Javier Sanso 272 Meilen

Multicoques

Multi50
1-CRÊPES WHAOU !Franck Yves Escoffier - Erwan Leroux

2-GUYADER POUR URGENCE CLIMATIQUEVictorien Erussard - Loic Fecquet

3-REGION AQUITAINE-PORT MEDOCLalou Roucayrol - Amaiur Alfaro

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© Marcel Mochet /AFP Mike Golding Yacht Racing

A bord de Foncia © Michel Desjoyeaux / Foncia