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26. September 2009, 11:05

Rickshawrun in Indien

Das verrückte Autorennen durch Indien

Eine Woche lang, rasen sie mit ihren Rennvehickeln durch Indien. Wer kennt sie nicht, die schnelle Dreibeiner, die in jedem Land der Welt einen anderen Namen tragen. In Thailand heissen sie TUC TUC und in Indien Rickshaw. Wo giftige Cobras gute Nacht sagen und wilde Tiger umherstreifen wird unterwegs, mitten in der Nacht repariert - wo das Benzin ausgeht, wird geduldig auf den Runtruck gewartet, der den kostbaren Saft 24 Stunden am Tag auf der Rennstrecke verteilt. Der Rickshawrun ist in Indien ein Volksfest und eine Mammutveranstaltung wie nirgendswo. Kaum eine Fernseh- oder Radiostation lässt einen Tagesreportage aus.

Brüttisellen, 22.9.09 (mk) Der Rickshawrun ist wohl das aussergewöhnlichste Autorennen der Welt. Mit bis zu 135 Std./km rasen die kleinen Dreibeiner über die Strassen. Dabei müssen die Vehickel aber Normgetreu sein. Originale des Herstellers. Einzig an den Motoren darf gebastelt werden - aber nur an den Originalmotoren.

Das Rennen selbst ist ein Riesenspektakel. Wenn mitte September der Startschuss für die 5-Tägige Rennserie fällt, ist ganz Indien auf den Beinen. Direktübertragungen aller Fernsehstationen sind gang und gäbe und selbst die berühmten Polospiele müssen ihre Sendezeit dafür hergeben.

Eine etwas andere Art von Sicherheitsgedanken

Dass es auch anders geht, zeigen die Veranstalter. Mit einem kleinen Budget machen sie grosses. Ob die Sicherheitsvorkehrungen dabei genügend sind, lässt sich schnell erzählen. An der Rickshaw in Indien gibt es keine Unfälle - höchstens Plattfüsse und Motorenschäden. Statt Helme werden Kopftücher getragen - mit einem Helm, fände der Racer kaum Platz im Tuc-Tuc.

Zum Veranstalter

Die Sponsoren

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Die verwegenen Piloten warten auf den Start - man sehe die modernen Helmimitate - Kopftücher statt Helme - dafür einheitlich.

Nur Originale sind zugelassen - dafür ist die Platzzahl der Mitfahrenden unbeschränkt.

Landschaftlich vollkommen!

Steile Passstrassen mit bis zu 19% Steigung an der Tagesordnung.

Eine Panne bei Nacht ist gefährlich. Nicht wegen den Wegelagerer sondern wegen den vielen giftigen Cobras die links und rechts der Strasse in den Steinen versteckt sind.

 

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