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- Red Bull Jungfrau-Stafette, 4. Oktober 2008
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22. September 2008, 15:26
Die Spannung steigt
Schaffhausen - Lindau - Dübendorf - Jungfraujoch - Konkordiaplatz - Märjelensee - Eggishorn - Fiescheralp - Fiesch - Stalden -Visp - Val d'Anniviers - Sion - Dübendorf
In Dübendorf traf sich am Sonntag ein grosser Teil der über 500 Sportlerinnen und Sportler, die am 4. Oktober die Red Bull Jungfrau-Stafette in Angriff nehmen werden. Die Besetzung der Equipen verspricht ein spannendes Rennen.
Brüttisellen (mk) Am Sonntag erlebte der Flugplatz Dübendorf einen Vorgeschmack dessen, was ihn am 4. Oktober erwartet. Die Organisatoren der Red Bull Jungfrau-Stafette hatten zum «Team Brunch» geladen, wo es zum Frühstück eine reiche Palette Information gab. Dreizehn Etappen, elf Disziplinen und über 500 Kilometer Strecke; ein Start- und ein Zielgelände, dazu elf über die halbe Schweiz verteilte Wechselzonen - wer sich diese Zahlen vor Augen hält, versteht, dass es viel zu erklären gab - egal wie ausgeklügelt die Information auf dem Internet aufbereitet wird. Einen Satz hörte man in Variationen immer wieder: «Wie es genau aussehen wird, wissen wir am 4. Oktober.»
Gewissheit am 4. Oktober
Nicht das OK-Chef Bernhard Brägger und seine Mitarbeiter improvisieren würden. Aber Grössen wie die Schneemenge oder die Lage der Spalten im Aletschgletscher lassen sich nicht planen. Eines wird während der Vorstellung aller dreizehn Etappen klar: Bei der Sicherheit werden keine Kompromisse gemacht. Gleichzeitig erwartet die Teilnehmer eine attraktive, bisweilen spektakuläre Strecke.
Einige Teams fanden an diesem Sonntag zum ersten Mal zusammen. Zwei Teilnehmer merkten auf der Anreise erst nach zehn Minuten Gespräch, dass sie derselben Equipe angehören. Sportlerinnen und Sportler aus dem Tessin, dem Wallis, dem Bündnerland und aus Deutschland reisten nach Dübendorf. Noch mehr werden aus allen Landesteilen zusammenströmen, wenn auf dem Flugplatz, der auch das Ziel der Stafette beherbergt, die grosse Schlussfeier stattfindet.
Bis es soweit ist, gibt es ein paar anspruchsvolle Prüfungen zu bestehen. Die Staffelbänder werden vom Rheinfall, via Dübendorf aufs Jungfraujoch spediert, reisen über den Aletschgletscher und aufs Eggishorn, fliegen ins Wallis hinunter, werden über Berg, Tal und Fluss nach Sion getragen, bevor sie zurück nach Dübendorf verfrachtet werden. Im Einsatz stehen Radfahrer, Läufer, Piloten von Oldtimer-Flugzeugen, Autos und Motorrädern, Ski-, Gletscher- und Bergläufer, Gleitschirmflieger, Downhillbiker und Kanuten.
Mehr Muskeln
Keiner der Anwesenden lässt sich in die Karten seiner sportlichen Ambitionen blicken. Natürlich machen alle zum Spass mit und wollen nicht mehr, als das Band sicher ins Ziel bringen. Es fällt jedoch auf, dass viele Teams mit wenig bekannten aber erstklassigen Athletinnen und Athleten besetzt sind. Kurt Gisler, der als ehemaliger Elite Amateur für das Urner Team Ortema Rad fährt, hat viele alte Kollegen in der Startliste gefunden. Selbst wenn die Zbergs, Schurters und Riederers die Musik machen sollten, werden sie auf unüberhörbare Background-Sänger treffen.
Im Vergleich zum letzten Jahr sind weniger prominente Namen auszumachen, was einige Beteiligte frotzeln liess, die Red Bull Jungfrau-Stafette habe dieses Jahr weniger Servelat und mehr Muskeln. Immerhin streifen sich auch heuer mehrere Weltmeister, Olympiamedaillengewinner und Weltcupsieger eine Startnummer über - und das nicht, um Geschenke zu machen. Sowohl Markus Zberg wie Sven Riederer versprachen, angesichts des nahen Saisonendes mit ihren Kräften nicht zu geizen. Wer hat die besten Beine? Auch das wird der 4. Oktober zeigen.
Teams-Facts
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