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05. Juni 2009, 08:45

Die Zukunft der Volvo Ocean Race

Nach den Hafenrennen in Galway schaute man am Sonntagmorgen wieder in die Zukunft, der Werbeträchtigen Volvo Ocean Race. Viele Neuerungen sind bei der nächsten Austragung 2011 zu erwarten. Hervorzuheben sind vor allem die Vorstösse, die mehr Boote im Wettkampf sehen wollen. Die Race würde so um einiges attraktiver - die Herausforderung für die Skipper um einiges gösser. - Nach Irland wurden am Wochenende aber einige bekannte Gäste eingeladen. Unter anderem sah man den französische Grosssegler Franck Cammas, der eine Legende im Segelsport ist sowie den Gewinner der Vendee Globe dieses Jahres Roland Jourdain und den Amer- ica's Cup Segler Luc Geluseau.

Brüttisellen, 4.6.09 (mk) Volvo Ocean Race Geschäftsführer Knut Frostad eröffnete seine Präsentation durch weitere Erklärungen, warum und wie die Race Änderungen erfahren muss, um mehr Erfolg in der Zukunft zu haben.

Wie bei jedem Segelprojekt müssen wir uns gut vorbereiten. Ja, wenn wir noch besser und noch sicherer werden wollen, so müssen wir uns noch viel besser und länger vorbereiten.
So macht auch unser grösstes Ziel, die Erhöhung der Boote Sinn - erklärte Knut Frostad.

Nach Frostad gibt es drei Säulen bei der zukünftigen Arbeit. Das erste Element ist eine technische Kosten Eindämmung und ein reduzierungs Programm, der zweite Teil einen Anstieg auf den Werten der Teams, Sponsoren und den Häfen an der Race, und die dritte ist, dass das Rennen noch herausfordernder und attraktiv ist, für die besten Segler der Welt.

"Ein wichtiges Element bei der Verwirklichung mehr Boote auf der Startlinie in Alicante im Jahr 2011 auf's Wasser zu kriegen ist, eine Senkung der Kosten und eine Erhöhung der Werte für die Teams. Die Segler dürfen nur an ihr Rennen denken, alles andere muss bis ins kleinste Detail erledigt sein. Zu diesem Zweck, sind ja seit längerem Veränderungen bereits angekündigt worden. Die Idee, einer Verringerung der Besatzungsmitglieder ist bereits weit fortgeschritten, von 11 auf 10, und fast eine Reduzierung um 40% in der Sparte Segel. Forstadt sagte weiter:" Heute haben die Boote viel zu viele Möglichkeiten mit Ersatzsegeln, verschiedenen Segeln etc. Es ist eine reine Materialschlacht - wir wollen aber segeln!"

Die renomierten technische Experten Ken McAlpine und Regeln Experte Bill Edgerton, erklärte weitere Elemente des Wandels, sozusagen die Crew Make-ups für die nächsten Rennen. Wir möchten aber auch weibliche Beteiligung bei den Seglern. Ein Boot darf höchstens 12 Seeleute inkl. der Medienbesatzung haben. Die Medien dürfen aber höchsten zwei Besatzungsmitglieder ausmachen. Dass wären dann zu den zehn zwei zusätzliche Besatzungsmitglieder.

Das Gewicht wird in Zukunft bei beim Kiel einer Yacht auf max. 7400 Kg bestimmt. Es wird auch ein Minimumgewicht definiert werden und es wird auch ein Minimum an Verpflegungsreserve bekannt gegeben werden. Es darf nicht mehr vorkommen, dass nur der Schnelligkeit wegen wie dieses Jahr, einfach vier!!! Tage nichts mehr zu Essen an Bord ist. Die Boote müssen noch solider gebaut werden.

Das Gesamtgewicht der Yacht ist ebenafalls zu erhöhen, so dass sie sich im Bereich von 14.000 kg bis 14.500 kg bewegt. Heute sind es rund 1000kg weniger. Der Versuch dieser Anpassungen ist auch ein Versuch für eine gleichwertige Ausgangslage des Rennens und die Fairness der Crews mit ihrem Werkzeug den Booten. Teams mit weniger Vorbereitungszeit, hatten heuer kaum eine Chance das optimalste in und an ihren Booten zu platzieren.


Die Ersatzteile erhalten einen festen Platz, nämlich in der Mitte des Kiels. Die Yacht Batterien dürfen max. nur noch 100kg betragen. Es werden aber auch neue Varianten getestet wie z.b. Solar-zellen um die Stromversorgung zu gewähren und die 80 Wattanlage der Yachten in Betrieb zu halten. Es wird auch in Zukunft verboten werden, zwei Boote zu bauen um bei Verlust oder Panne das Boot austauschen zu können. Dieser wichtige Punkt wird aber noch viel zu diskutieren geben.

Die nächste "Runde Tisch"-Sitzung ist für den 22. Juni in Stockholm angesagt.

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Rick Tomlinson/Volvo Ocean Race. Pro Am Race in Galway Ireland.

Rick Tomlinson/Volvo Ocean Race. 8 Olympic medals in a Galway Hooker, Torben Grael, (5) Ian Walker (2) Fernando Echavarri (1) sailing the Gallway Hooker America Mor, built 1848 and owned by Dermot Flaherty of Galway.