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13. Mai 2009, 08:28

48 Eisberge und tausend Wale

Die Volvo Ocean Race vor der siebten Etappe

Dort wo einst die Titanic sank, wird die siebente Etappe der Volvo Ocean Race durchgehen. 2550 Nautic Meilen sind es von Boston in den USA nach Galway in Irland. Vorbei an 48 Eisbergen und weiteren Gefahren durch tausende von Walen, machen die kurze aber gefährlichste Etappe zum Abenteuer.

Brüttisellen, 13.5.09 (mk) Es wird eine Herausforderung sein, sagt Jules Salter, der Ericsson 4-Navigator. Er sitzt entspannt auf seinem weissen Stuhl im Hafengelände des Volvo Dorfes. Wir werden böse Überraschungen erleben. Auch wenn es von Amerika nur 2550 Meilen bis Irland sind, segeln wir durch fürchterliche See. Der Nordatlantik hat allerlei das schwimmt! - Fügt er lächelnd dazu. Letztes Jahr haben wir ein Boot und einen Mann auf dieser Strecke verloren.

Dieses Eis verändert sich jeden Tag und die Strecke ist jeden Tag anders. Er zeigt auf die Karte auf seinen Knien und sagt:"
"Diese Region hier, ist total von Eis bevölkert. Jeden Tag werden die Angaben aber aktualisiert und dass ist gut so. Er zeigt auf einen Punkt im Atlantischen Ozean die Küste Neufundlands, eine kanadische Provinz nur sechs Grad nördlich von Boston. Auf einem bestimmten Grad, gibt es nicht weniger als 48 Eisberge.

Zutreffend ist auch die Sperrzone für Wale. Wir haben sie sogar vergrössert um die Sicherheit der Yachten vor Eis und Tier zu schützen. In beiden Fällen gibt es allerdings keine wirkliche Garantie. Es kann gut möglich sein, dass sich bw. das Eis nach Süden bewegt. Ein Zusammenstoss mit einem Wal ist das Ende der Yacht. Dann kommen noch die Trümmer hier draussen. Wegen der Strömung hat es hier immer viel Schutt.


Es ist wirklich ein äusserst schwieriges Bein, sagt Salter."

Am Briefing der Ericsson 4 wird auch von der Höhe der Wellen gesprochen, die gut über fünf Meter sein können und von fürchterlichen Winden die dort draussen herrschen.

"Wir segeln im Frühling und da sind die Winde weniger druckvoll - zum Glück, sagt Salter." Er verweist auf den niedrigen Druck gegen Irland zu. Es wird aber unglaubliche
Temperaturunterschiede geben. Wir erwarten auf dieser siebenten Etappe härteste Bedingungen."

Es wird dann über die Winde diskutiert, wo durch etc. Es kann durchaus sein, dass wir die ersten 1000 Meilen in wenigen Tagen zurücklegen. Es ist aber ziemlich sicher dass der Schwierigkeitsgrad bei 8+ von Max 10 sein wird." Sol Salter.

"Es ist wahrscheinlich ein acht von 10 in Schwierigkeiten", fügt er hinzu, es Ranking unter Beine vier und fünf. "Es ist ein wenig zu befürchten."

"Es ist nicht unbedingt unsere Strecke, denn es gibt andere Boote, die fahren besser mit dem Spinnhaker, der hier sicher mehrmals zum Einsatz kommen wird. Jedenfalls müssen wir verdammt gut sein um unseren Platz zu halten. Gewonnen haben wir noch lange nicht." So ein strahlender Jules Salter.

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