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15. März 2009, 11:56
Lausanne - Schweiz/ Extremsport - Red Bull Crashed Ice
40.000 sahen Red Bull Crashed Ice
Adrenalingeladenen Sport erlebten 40.000 Zuschauer am Samstagabend beim Red Bull Crashed Ice in Lausanne. Auf einem 400 Meter langen Kunsteis-Parcours kämpften 64 Finalisten Mann gegen Mann um den Sieg. Schnellster Eiscrosser war der schwedische Routinier Jasper Felder. Als bestplatzierter Schweizer wurde Andreas Rüegge aus Basel (5. Rang) gefeiert.
Lausanne, 15.3.09 (mk) 64 Starter auf scharfen Kufen, eingepackt in eine volle Eishockemontur. Inmitten der Olympiastadt am Genfersee, vor dem Palais de Rumine, galt es in Vierer-Gruppen einen 400 Meter langen Downhill-Kurs – gespickt mit Schikanen, Jumps und Wellen – zu bewältigen. Zwei Schweizer mischten im Spitzenfeld mit und sorgten unter den Eidgenossen für Jubelstimmung. Andreas Rüegge (5. Rang/ Basel) und Kilian Braun (6. Rang/Rothrist) entschieden das kleine Finale für sich.
Cracks aus neun Nationen qualifizierten sich für den sportlichen Showdown.. „Der Sprung vor der Zielgeraden ging an die Neun-Meter-Marke. Ein Fehler, und man knallte unkontrolliert mit 60 km/h in die Bande“, erklärte der nun siebenfache Red Bull Crashed Ice Triumphator Jasper Felder (SWE), der bereits 2001 das erste Rennen in Stockholm (SWE) gewann, im Ziel.
„Im Infight um den Sieg hatten für viele Cracks die Hoffnungen kopfüber ein jähes Ende gefunden. „Steil, schnell, Sprünge und das alles auf engstem Raum. Der Titel ist der absolute Wahnsinn“, jubelte Felder nach dem finalen Ritt über den technisch anspruchvollen Kurs.
40.000 Menschen säumten den Parcours am Samstag, schon die Qualifikation am Freitag zog 10.000 Zuseher an. In den letzten 7 Jahren hat das Red Bull Crashed Ice von Stockholm über Moskau und Prag bis in die USA für adrenalinreiche Action gesorgt. 2008 jubelten in Davos rund 10'000 Zuschauer dem Finnen Miikka Jouhkimainen bei seinem Schweiz-Sieg zu. Heuer stand der spektakuläre Cocktail auch in Québec – vor 90.000 Fans und Prag auf der Karte.
Red Bull Crashed Ice / Lausanne / Schweiz
1. Jasper Felder (SWE), 2. Arttu Pihlainen (FIN), 3. Lari Joutsenlahti (FIN), 4. Miikka Jouhkimainen (FIN), 5. Andreas Rüegge (Basel), 6. Kilian Braun (Rothrist), 7. Matias Schantz (FIN), 8. Lukas Fiala (CZE)
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