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11. März 2009, 12:01

Der Amerikaner Rich Wilson ist im Ziel

Gestern Nachmittag um 13.13 ist der Amerikaner Rich Wilson als Neunter in Les Sables d'Olonne eingetroffen. Hunderte von Schiffen begleiteten Wilsond auf den letzten Meilen und tausende von Zuschauern erwarteten den grossartigen Weltumsegler im Yachthafen. 121 Tage und 41 Minuten hat Rich Wilson gebraucht. Viel Pech im Eismeer und sechs schwere Stürme hintereinander mit gegen 18 Meter hohen Wellen konnten aber den Unerschrockenen nicht bändigen.

Les Sables d'Ollon, 11.3.09 (mk) Mit Tränen in den Augen - er konnte vor Glück kaum reden - gab Wilson erste Auskunft. Es war die schönste und reichste Erfahrung in meinem Leben, diese Weltumseglungs Regatta. Rich Wilson ist mit 58 Jahren der älteste Teilnehmer und auch noch Professor an der Havarduniversität für Seerecht. Mit seiner 50 Fuss langen Great American III hat er schon manches Abenteuer überstanden. Vor nicht allzu langer Zeit war ich vor der Küste von Argentinien, als mitten in der Nacht und einem Sturm mein Autopilot ausgefallen ist. Dieses heikle Gebiet hat schon viele Schiffe zum kentern gebracht. Ich fragte sagte mir:"Gute Nacht Rich, aber was machst du irgendwo auf verlorener See weiter? Ich denke auch an die schweren Stürme im Eismeer und im Pazifik. Da vergeht dir das Lachen, wenigstens für ein paar Stunden. Wenn du 18 Meter rauf fährst und im Sturzflug 18 Meter mit 70 Stundenkilometern runter donnerst - da hälst du dich schon ein bisschen fest. Meine Motivation überhaupt war dieses Rennen, die Vendee Globe - der Plan, die Reise, das Rennen - unvergessen wird es bleiben.

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